Ausfahrten und Sommertouren

    Sommertour Küssaburg (DE) mit Kurt Gisler

    Hoi zäme, da isch de VC-Adliswil, Dunnschtig de drü-u-zwänzgischt Juli: Am Samschtig gömer uf Küssaburg go küsse – eh…. go Velofahre…. Träffpunkt Nüninullnull am Chroneplatz oder Nüni-zwänzg bi de Schmide Wiedikä…..…so informierte uns auf der VCA-Combox die allen bekannte Stimme unseres VCA-Speakers Edi  (welcher sich jeweils am Tourende mit seinem Kompliment an die Kollegen verabschiedet „danke, dass ihr mich mit’gnoo händ!“)

    Das Küssen wurde vorerst sein gelassen, doch der Hinweis darauf war in Anbetracht der anwesenden holden Weiblichkeit absolut berechtigt – doch später mehr dazu.

    Am Kronenplatz „wimmelte“ es fast von rot-weiss-schwarzen, mit Ausnahme von Kurt, welcher als Tourenleiter im früheren blaugelben Tenue erschien; die gleichen Farben wählte auch Markus – schliesslich hatte er seinerzeit diese Tenues für den VCA beschafft.

    „In Zürich sei es am regnen“ wurde erzählt, aber nicht von allen geglaubt. Doch als wir bei der „Schmide“ ankamen, setzte tatsächlich der Regen ein. Dieser fügte indes unserer Laune keinen Dämpfer zu – in Anbetracht der dort anwesenden Teilnehmer/innen… schlussendlich waren es total 21 – in Worten „einundzwanzig“ Personen -  woow! Was will ein Tourenleiter noch mehr!? Einzig unserem späteren Gastgeber am Tourende in Lieli hätte dies grundsätzlich einige logistische Probleme bereiten können; doch der „ Schumi on two wheels“ hatte dies wie mir schien, nicht sonderlich beeindruckt.

    So wurde nach einer kleinen Begrüssung durch den VCA-Presidente mit Vorstellung des Tourenleiters Kurt im regnerischen Zürich gestartet:
    Leader-Kurt, Ruppi-Paul, Würger-Edi, Alpöhi-Peter, Ogilvi-Marcel, Binzcorner-Hans, Tolentino-Alex, Ex-Kassier Markus (auch im blauen Tenue), Aktuell-Kassier Roger (mit schönem Wind-Gilet) Degonda-Richi (mit dem neuen Testa-Rosso-Velo), Dökti-Hans (dank ihm hatten wir erneut ärztliche Begleitung!) KBD (Klavierbrunnerdani) ohne Klavier, dafür mit Photoapparat), Piton-Urs Gretsch ganz in schwarz (sein Zitat: wegen den „Jahres-Ringen“) mit seiner Charlotte (blond im schwarz-weissen Tenue), dann weitere Gäste aus dem PITON und AVB-Team, Gentleman Christian (als  zweiter Fotograf), Werner (am Berg quasi unschlagbar!), Christine (mit Chruselchopf, eine gewaltige Sportsfrau), AVB-Hauptsponsor Vinzenz (im nagelneuen, nur leicht angebrauchtem Tricot), der junge Martin aus dem Thurgau (mit zu ihm passenden Bart, dafür mit nicht  optimal zum Tenue passenden Socken – aber sehr sympathisch!) und dann noch Markus (mit Ohr-Ringli,  in grauen, auf Po-Höhe fast transparenten Rennhosen) … schade, dass diese Hosen-Version nicht auch von der teilnehmenden Velo-Frauen getragen wurde!)

    Kurt führte uns nun durch bekannte Stadtquartiere Kreis 4 + 5, Langstrasse, Limmatplatz hinauf über die Kornhaus-Bridge, vorbei am Bucheggplatz nach Oerlikon,  Seebach, Rümlang, Bachenbülach, Bülach bis hin nach Eglisau, wo auf der Rheinbrücke ein erster Halt zwecks  „Fotoschutting“ eingeschaltet wurde. Der Fotomen des VCA hat an dieser Tour eingesehen, dass er für dieses Aemtli noch einiges lernen muss, sei es bezüglich Kamera-Handling, Kondition (z.B. am Püggeli, welches nach Eglisau zu bewältigen war), der Ueberzeugungs-kraft, die Leute ohne Widerrede dorthin zu beordern, wo es einen fotogenen Hintergrund hat und natürlich auch dem „Knipsen“ während des Fahrens, ohne nachher nur die „Hälfte“ des gewünschten Objektes im Kästchen zu haben. Der Regen hatte längst aufgehört, Kurt führte weiter via Hüntwangen, Bühl, Griessen, Geisslingen – vorbei an schönen Getreide- und Maisfeldern – über Bechtersbohl hinauf nach unserem Touren-Ziel Küssaburg. Der Bergpreis ging natürlich an die Berg-Geiss (oder - Böcklein?) namens Werner, an zweiter Stelle folgte  der Ohrenringli-Men mit den „pantalones transparentes“, gefolgt vom VCA-Foto-Men, welcher „es Bizzeli“ pressieren wollte, damit von den nachfolgend ankommenden ein schönes Föteli geknipst werden konnte. Unser Presidente, welcher auf diesem Terrain eigentlich immer eine kleine Nummer ist, nämlich die „ 1“, traf  erst am Schluss ein, da der sich beim Aufstieg den schwächeren Kamerädlis gewidmet hatte (bravo!). Dafür konnte ich von Ihm bei seiner Ankunft ein Föteli schiessen, was so normalerweise nicht möglich ist.

    Nun war es Zeit für das Mittagessen- & Trinken. Mit vereinten Kräften wurden erst einmal die Tische des Gasthauses umgestellt – nämlich an die Sonne! Kaum damit fertig, kehrte diese uns den Rücken zu und zwang die einen, sich wieder eine wärmende Jacke anzuziehen. Dabei wollten wir eigentlich die schweissnassen Kleider am Sünneli etwas trocknen lassen! Wir wurden freundlich bedient, der Imbiss war o.K., der Kellner und am Schluss der VCA-Kassier verrichteten Ihre Arbeit zur allgemeinen Zufriedenheit, der Fotomen knipste seine letzten Bildli - dann  konnte die Abfahrt Richtung Bechtersbohl – Zurzach gestartet werden. Schon bald kam wieder ein Högerli in Form des Zurzacherberges - und – inzwischen war die ersehnte Sonne wieder voll da! Die einen verspürten deren Wirkung relativ stark und zusammen mit der bereits absolvierten Distanz trat da und dort eine gewisse Müdigkeit auf; es wurde um etwas langsameres Tempo gebeten.

    Nach etwas mehr als 90 Kilometern erreichten wir Wettingen, wo sich die Gruppe „Lieli-Direkt“ von den andern verabschiedete. Doch das Ziel war noch nicht erreicht, nach Baden über Ober-Rohrdorf  war ein weiteres „Flachstück“ in Form eines Högerlis hinauf nach Bellikon zu bewältigen. Zuhinterst musste „etwas“ Kameraden-Hilfe geboten werden, sei es mit Tranksame gegen Wadenkrämpfe oder mittels aufmunternden Worten und ein paar „Stossbewegungen“. Schlussendlich kamen alle gut in Lieli beim Presidente an; von seinen unterhalb wohnenden Nachbarn wurden wir sogar eingewiesen mit den Worten „aha, de Veloclub – äi Schtrass wiiter obe, dänn nach links“ ….. (Potztuusig!)

    Wir wurden sogleich von der First-Lady Ursi und der Helferin Daisy (später kam noch Brigitte dazu) bedient mit – welche Wohltat – vorerst einem kühlen Bier und herrlichen Apéro-Häppli. Schon bald konnte zu der nächsten Wohltat geschritten werden, einer Freiluftdusche und einem anschliessenden Baden im Pool, verbunden mit einer Unterwasser-Massage. Das ganze hat sich zwar dann etwas verzögert, da just zur selben Zeit am Fernseher die letzten Kilometer der TdF-Etappe auf den legendären Mont Ventoux  zu sehen war. Das ganze wurde zudem fachmännisch kommentiert und analysiert vom Piton-Men Urs Gretsch…. (sind noch Fragen?)

    An der nun folgenden feinen Grillparty hat Urs übrigens ein recht grosses „Fläschli“  feinen Cabernetsowisoo aus Italien gespendet; tante grazie! Ein grosser Dank geht auch an die lieben Velomen-Gemahlinen, welche uns mit feinen Salaten, selbst gebackenem Kuchen und sonstigen Köstlichkeiten verwöhnten. Ein weiteres Dankeschön gilt dem sympathischen „Beppi“ Christian; ihm haben wir die Fotos von Lieli zu verdanken (der Akku meines Fötelers war leer). Die Gästeschar vermehrte sich konstant, immer mehr „holde Weiblichkeit“ Frauen und Freundinnen der anwesenden Gümmeler und auch Freunde unserer Gastgeber trafen ein. Tische wurden geholt und zusammengeschoben, weitere Stühle organisiert – es hatte für alle von allem genug. Schon wieder ertönte ein lautes Hoizäme; der Guafför des Presidente mit seiner Gemahlin gesellte sich zu den Gästen und wenig später ertönte ein weiteres Hallihallo, als die einzige VCA Lady zusammen mit dem Zweiacker-Kurt alias „Zwak“ eintraf – ja-säg-emal! Es waren sicherlich zeitweise über 30 Personen anwesend; kein Problem für Ursi und Bruno, sie hatten alles souverän im Griff. Nach einem feinen Kafi zum Abschluss folgte die grosse Verabschiedung mit einigen Küssa’s ;  alle waren begeistert und bedankten sich für die gelungene Tour mit dem VCA.

    Im Namen aller Teilnehmer möchte ich diesen Dank weitergeben an Kurt Gisler für dessen Organisation und Führung und an den Presidente Bruno und seiner Frau Ursi für die grossartige Abschluss-Party!

    Dani Brunner

weisch no .......... Rückblick

Aktuelles

Ausfahrten: