Trainingslager Gatteo a mare 16. -  23. Mai 2009

    Samstag, 16.Mai 2009
    Tagesbericht 1. Tag

    Zuerst sei bemerkt, dass dieser Bericht ganz klar mit „was wotsch no meh?“ betitelt werden kann, da eigentlich alles so oder noch besser war, als wir uns dies vorgestellt haben. Mit „wir“ ist Paul Ruppanner alias Rupi, Richard Degonda alias Richi, Hans Iselin alias Dökti, Edi Nadig, Michael Schweizer alias Migi, Dani Brunner und natürlich Bruno Schumacher alias Zapatero oder Schumi, der Organisator dieser schönen Italien-Woche gemeint. Doch nun alles der Reihe nach:

    Am Samstagmorgen um sieben -  die einen etwas früher - wurde individuell gestartet, je ein Zweier-Team in einem Auto. In Anbetracht der Wetterprognose war Zapatero bereits zwei Tage vorher mit seinem Töff abgereist und stellte uns grosszügigerweise seinen geräumigen Sharan zur Verfügung, welcher von Edi mit Lotse Dökti pilotiert wurde. Ich selbst durfte mit Migi fahren, welcher ein sehr schnelles Rössli, ebenfalls aus dem Hause VW besitzt. Die beiden R, nämlich der Rupi und der Richi bildeten das dritte Duo. Ohne Probleme fuhren wir auf der von Rupi anfänglich nicht empfohlenen Gotthard-Strecke gegen Süden. Im Tessin angekommen erreichte uns mittels SMS von Richi eine Staumeldung, welche indes nicht die Strasse, sondern den Betrieb der Raststätte Bellinzona Nord betraf. Janusohaltsodänn, ein Dankeschön wurde zurückgetöggelet (eine aufwendige Arbeit auf diesen kleinen Telefönlitasten!). Nun legten auch wir eine „Tank-Pause“ ein und verpflegten uns mit Flüssigen und Festem. Schon bald liessen wir Chiasso hinter uns und wurden bei Como ein erstes Mal zur (Autobahn)-Kasse gebeten.

    Dank Migi’s Rennpferd kamen wir rassig (nicht rasig!) voran und die Zahlstellen wurden ebenfalls – dank Migi’s Creditcard - schnell passiert. Milano, Piacenza, Parma, Modena und Bologna lag  bereits hinter uns und somit Zeit, wieder einmal die Beine und – im Falle von Dani – nicht nur den Mund – zu bewegen. Etwas nach Bologna Richtung Imola bot sich eine Raststätte an. Gesagt getan,  use, parkiere, aahalte, usschtige, mangiare, bere… was wotsch no meh? Kaum ausgestiegen parkiert ein zitronengelbes Opeli just neben uns….. und wer steigt aus….  – jassägemal… (!) der Rupi und de Richi! „Herrgottsagg, da isch scho e huere Zufall – wie wämmer ab’gmächt hättet“ – tönt es im bekannten und träfen Ostschweizerdialekt. Und dann folgt prompt die Antwort  „ jä sind ihr  nonig wyter, ihr Früehschtarter?“. „Chömet, jetzt gömer e Kefeli go driingge“ lautet Rupi’s Vorschlag. Migi hatte eigentlich vor, weiterzufahren, doch der Dani wollte noch schnell das Cabinetto besuchen. Auf dem Weg durch’s Beizli treffen wir auf zwei bekannte Gesichter….. hoi zäme, da isch de VC-Adliswil, Samschtig de sächszähnti Mai…. ich bi da grad mit em Dökti e Kapputschino mit emene Briosch am neh….(was wott’sch no meh?!)  Der Der Rupi wird sicherlich zwei weitere „Herrgottsagg’s“ losgelassen haben und der Dani ging nach dem   Brünzeln flugs den Migi auf dem Parkplatz holen mit der Bitte, er soll doch „emal cho luege, wer mit aatroffe händ!

    Nach dem grossen Hallo und hoizäme und einer tazza grande wurde das VCA- Treffen vor der Weiterfahrt auf dem Parkplatz noch digitalfotografisch gespeichert und kurz darauf unser Presidente - ebenfalls digital - benachrichtigt, dass das Gruppetto completto sei, bald eintreffen werde und er uns doch bitte einen gebührenden Empfang vorbereiten möge.

    Bei schönstem Sonnenschein trafen wir am frühen Nachmittag in Gatteo a mare ein, die einen machten noch ein bis zwei Zusatzrunden, die andern waren bereits dort, da sie, wie sich später herausstellte, die Einbahntafel bei der Kreuzung zum Hotel „übersehen“ hatten.

    Die Begrüssung erfolgte durch einen Mann in Badhose mit schwarzem Turban; beim näheren Hinsehen entpuppte sich dieser als unseren Presidente, welcher das Baseball-Chäppli zu Hause vergessen hatte und deshalb der TöffhelmInnenteil als Sonnenschutz verwendete (ufem Chopf muesches ha!). Bei einem kühlen Bier wurde uns das super Velokartenmaterial des Hotels gezeigt…was wottsch no meh?!; dann wurde bereits die Abfahrtszeit unserer Samstags-Ausfahrt vereinbart.

    Autos einparkieren, Ausladen, Velokeller- und Zimmerbezug, umziehen – und so gegen „halbivieri“  starteten wir bereits zur erste Ausfahrt nach Cesena.  Einem lockeren Einfahren verbunden mit dem Aneignen gewisser Fahrkünste (an den Löchern der Strasse vorbeifahren) folgt bald einmal ein erstes Högerli, welches den Edi bald dazu veranlasste, erstmals seinen Turbo zu zünden – woow! Selbst eine sechstündige Autofahrt kann dem Würger von Sellenbühren nichts, einfach gar nichts anhaben. Doch es war gut so, alle liessen ein paar Schweiss-tropfen liegen und hatten später – nach unseren ersten 63 km - einen gesunden Hunger beim Nachtessen im Hotel. Auch für das Hotel, die Zimmer (und die Betten !), das Angebot und die Qualität des Essens & der Getränke, die freundliche Bedienung.. und dies alles zu einem mehr als fairen Preis gilt zum Schluss nochmals mein Leitsatz „was wott’sch no meh!?“

    Vielen Dank dem Organisator Zapatero – auch dem Wettergott - und allen Teilnehmern, welche zum guten Gelingen dieser Woche auf ihre Weise beigetragen haben.

    Dani Brunner

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