2 Tages Tour

    2 Tages Tour 18. und 19. September

  • 2-Tages-Tour ins Ober - Elsass (Sundgau) mit Bruno und Ursi

    Erwartungsfrohe 10 AdliswilerInnen trafen sich um 10 Uhr zum Start der Elsass-Zweitages-Tour auf dem Parkplatz des Oberstufenzentrums in Bättwil (SO):

    Alex Tolentino
    Bruno und Ursi Schumacher Tourenleitung
    Edi Nadig
    Hans und Vreni Binzegger
    Paul Kurath
    Paul ruppanner
    Verna Bults
    Wegen des Wetters mussten wir uns keine Sorgen machen. Es war zwar frisch aber angenehm zum Fahren.
    Für Verena hatte die Tour eigentlich schon im Fricktal vor x- km schon begonnen, sie hatte den „Gempenpass“ schon einmal von Osten her bezwungen fleissig-fleissig. Wie schon vom Tourenleiter angekündigt durchfahren wir in diesen zwei Tagen den SUNDGAU (Ober oder Südelsass) und im Speziellen die „Karpfenstrassen“, wie es auf jeder Ortstafel angeschrieben sein wird. Wir befinden uns im Departement Haut Rhin im Detail im Kanton Ferrette Arrondissement Altkirch. Auf wenigen Kilometern werden wir einige Male die Grenze Frankreich-Schweiz überfahren.
    Wir würden viele für uns eigenartig zu lesende Elsässische Ortsnamen erleben die da waren: Kiffis, Bisel, Sepois, Muespach, Wolschwiller, Lutter, Biderthal, Folgensbourg, Winkel, Hunspach und so fort. Was mir vor allem auffiel, war die Sauberkeit in allen Dörfern überall sahen wir Leute die ihre Vorplätze, Treppen und Hauszugänge etc. am Samstag sauber wischten.
    Vreni und Ursi fuhren mit dem Gepäck schon einmal in Richtung Uebernachtungsort Ferette um dann mit dem Velo zum Mittagstreffpunkt in die Mühle in Mertzen zu fahren. Alle Uebrigen begannen die Tour mal mit der Grenzüberfahrt in Richtung Leymen. In Roedersdorf waren wir dann wieder im Kt. Solothurn um knapp 1,5km später wieder in Frankreich zu fahren. Nach Wollschwiller überfuhren wir den „Pfaffenbach“ um dann die erste Steigung hinauf zum Uebergang zwischen Brendenberg und Hohe Schleife zu bezwingen. In dieser Gegend liegen die Quellen der Ill und des Larg die in nördlicher Richtung fliessen. Die Abfahrt führte uns dann ins Tal der „Lucelle“ oder Lützel. (auf Deutsch) Nach einer weiteren Steigung ,mit rauem Asfaltbelag in Richtung Lucelle erreichten wir die ehemalige Zisterzienser-Abtei Lützel. Das sehenswerte Kloster ist heute eine Familien-Pension und wird vom „Centre Europeen de Rencontres Lucelle“ verwaltet. Zu einer Besichtigung der historischen Anlage reichte unsere Zeit natürlich nicht aus. Wenig später erreichten wir vor Lucelle die Abzweigung hinüber nach Winkel - Oberlarg.
    Lucelle hat eine französischen und schweizerischen Ortsteil und war von 1800 – 1860 ein Zentrum der französischen Eisenindustrie. All diese interessanten Informationen kann Mann oder Frau im Internet genau nachlesen (es lohnt sich allemal). Es folgte eine abwechslungsreiche Fahrt durch die Jurafalten und malerische Dörfer bis zu unserem Mittagshalt bei der Mühle in Mertzen. Hier erwarteten und Ursi und Vreni neben einer schönen Mittagstafel. Leider war der Wind zu stark und wir mussten zum Essen ins Lokal wechseln. Nach dem feudal guten Essen war der zweite Teil der Samstags-Tour in Richtung Ferrette angesagt.
    In der Gegend von Hundspach trennte sich die Gruppe ein Trio strebt auf direktem Wege Ferrette an die restlichen sieben machten nochmals einen Bogen durch die schönen Dörfer des Ober - Elsasses, im speziellen eben des Sundgaues. Kurz darauf durchfuhren wir das schönste Dorf des Elsasses: -----Hunspach---- links und rechts des Hundspaches reihen sich die wunderschönen Riegelhäuser mit kunstvollen Eingangstüren und kleine verträumte Restaurant’s mit fantasievoll gestalteten Namensschildern und alles ist voller Blumen und farbigen Sträuchern verziert. Wie üblich haben die „Gümmeler“ zu wenig Zeit um all die Schönheiten eingehend ansehen zu können.
    In einem weiten Bogen durchfuhren wir nochmals einige Dörfer von der andern Seite her als am Vormittag. Das stetige auf und ab liess dann schon mal die Rennfahrer-Herzen höher schlagen und es kam zu ein paar Scharmüzeln. Kurz nach 16 Uhr erreichten wir nach Vieux-Ferrette und 93km den Kantons-Hauptort Ferrette, wo wir auf dem Place Charles de Gaulle unser Begleitfahrzeug fanden, aus dem dann jeder seine Tasche abholen konnte. Super Service ! Nachdem die Velo parkiert, die Zimmer bezogen waren, war noch eine mittlere Wanderung zum Wahrzeichen von Ferrette der Burgruine „Hohenpfirt“ angesagt. Ferrette heisst auf Deutsch : Pfirt. Die Stadt wurde nach dem 30-jährigen Krieg vom Fürstenhaus der Grimaldis (Monaco) regiert sie nennen sich heute noch die „Grafen von Pfirt“
    Der Aufstieg war nicht ohne, aber die Aussichten auf der Terrasse in alle Windrichtungen entschädigte uns reichlich. Natürlich wurde dann noch ein junger Familienvater genötigt unsere Gruppe fotografisch einzufangen.
    Nach dem Abstieg war dann ein Apéro fällig, den wir im Künstlerlokal „Felseneck“ bekamen. Das Lokal war mit allerlei Kunstgegenständen geschmückt und es wurde nach anfänglicher Nüchternheit sehr gemütlich. Leider mussten wir schon bald wieder weiter, denn das Nachtessen im Hotel „Collin“ wartete auf uns.
    Sonntag-Morgen 08.30 Frühstück, verladen und noch ein paar Fotos der Gruppe und dann pünktlich um 10 Uhr die Abfahrt zurück in die Schweiz, natürlich noch auf ein paar Umwegen durch den herrlichen Sundgau. Das Wetter war anfänglich noch recht frisch, es sollte aber im Laufe des Tages noch etwas wärmer werden. Schon in Roppentzwiller ( Wiler von Robert)wurden wir arg gebremst, weil dort ein Sonntagsmarkt stattfand. Da in der Schweiz Bettag war, sah man viele Autos mit Schweizer Nummernschildern.
    Bald ging’s aber wieder normal weiter auf den schönen Strassen in Richtung Waldighofen-Steinsultz-Unter-und Ober-Muespach-Bettlach-Liebenswiller-Leymen und dann erreichten wir wieder unseren Ausgangspunkt Flüh-Bättwil. Die Fahrt ging aber weiter hinauf nach Hofstetten(ehemaliger Wohnort von Bruno) wo wir bei schönstem Wetter in der Gartenwirtschaft „Bellevue“ einen ausgiebigen Znüni-z’Mittag-Halt einschoben. Auch unsere Damen mit dem Begleitauto waren nach einem Halt in Maria Stein wieder bei uns. Die Sonntags-Tour führte uns dann wieder ins Tal nach Ettingen-Aesch-Reinach-Dornach und dann hinauf auf den Gempenpass. Hier verliess uns Verena in Richtung Fricktal nicht ohne uns zu mahnen, sie ja nicht zu vergessen wer brächte denn das schon fertig ? Nach einer kurzen Verschnaufpause nahmen wir die Abfahrt über Hochwald und den Dornacherberg in Angriff und erreichten nach 73km wieder unseren Ausgangs-Punkt des Samstages in Bättwil.
    Die Zweitagestour Elsass war Geschichte. Bald waren die Velos und das Gepäck wieder eingeladen und die drei Autos setzten sich in Richtung Zürich und nach Hause in Bewegung.

    Einen herzlichen Dank an Bruno + Ursi Schuhmacher für die schöne Tour in einer für uns unbekannten Landschaft.
    Die meisten dachten schon daran wieder einmal in diese schöne Gegend zu kommen.

    Zürich-Leimbach, Ende September 2010

    Paul Ruppanner

                 
                   
       

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