Sommertouren

    Untersee-Ueberlingersee-Tour

    Untersee-Tour (Bodensee) Samstag, 07.08.10 Paul Ruppanner

    Treffpunkt war um 09.15 Uhr beim Bahnhof Etzwilen, nähe Stein am Rhein. Der Tour-Leiter Paul „Ruppi“ traf als Letzter, aber dennoch pünktlich ein und durfte doch noch 11 Teilnehmer begrüssen, die den Weg in die Ostschweiz per Auto nicht gescheut haben. Nebst den VCA-lern Kurt Gisler, Markus Baumgartner, Werni Glogger, Hans Neukomm, Paul Ruppanner, dem Schreibenden und unserem Neu-Mitglied Roger Egloff (herzlich willkommen!), nahm auch wieder einmal Verena Bults sowie 3 Kollegen ihrerseits teil.
    Bei der Abfahrt machte sich der Nebel negativ bemerkbar und senkte die Temperaturen entsprechend auf unangenehme 15 Grad. Paul führte uns durch seinen früheren Wohnort Stein am Rhein und ergänzte die schöne Aussicht vom Höhenweg mit wunderbarem Blick auf die verschiedene Stadteile mit lustigen und interessanten Anekdoten. Ein Fotohalt wurde ausgiebig genutzt. Die Aufwärm- und Sight-Seeing-Phase war nun aber vorbei und wir konnten uns dem Velofahren widmen. Schon bald waren wir auf deutschem Boden, unschwer erkennbar an den ungewohnten Strassenmarkierungen und Signalisationstafeln. Ueber den Schienerberg (700müM), Oehningen, Moos und Radolfszell wurde in Ludwigshafen nach knapp 40m kurz ein Coci-Stopp eingelegt.
    Teilweise lautstark und heftig gestikulierend führte Ruppi die Gruppe souverän durch die engen Einkaufsstrassen, Flaniermeilen, falsch parkierten Autos, im Stau eingeklemmten Autobussen oder die Verkehrskreiseln hindurch: in Radolfszell war der VCA wirklich nicht zu übersehen resp. überhören: Ruppi legte mit seinen souveränen Gebärden gleich einen ganzen Kreisel lahm und zeigte, wer hier der Platzhirsch ist. Der Schreibende hatte Mitleid mit ihm. Das ständige Vor und Zurück, um die Gruppe einigermassen zusammen zu halten, ist anstrengend; er stellte sich fortan als „Schlusslaterne“ zur Verfügung. So konnte Ruppi mit gestärkter Rückendeckung seine Kräfte bündeln. In entsprechend rasantem Tempo (ab und zu hat’s wieder mal jemanden gezwickt und ein Täfelisprint wurde angerissen) wurde Richtung Meersburg pedalt. Ueber sanfte Hügelzüge, hindurch durch grosse Apfelplantagen und Weinreben, konnte die Aussicht auf den Bodensee so richtig genossen werden. Die Grösse des Sees (der Bodensee ist der 3. grösste Binnensee in Europa), zusammen mit den doch noch heissen sommerlichen Temperaturen und dem Geruch des Seewassers versprühten eine mediterane Stimmung. Via Ueberlingen erreichten wir schon bald Meersburg und setzten dort über mit der Fähre nach Konstanz. Imposant auf der Fähre auch hier wieder der Weitblick über das ruhige Gewässer und dem im Hintergrund leicht im Dunst steckenden Alpstein-Gebirge und den dazugehörenden hügeligen Ausläufern. Mit einem wohlverdienten Imbiss (die einen assen tatsächlich Schnipo!) füllten wir unsere Reservetanks wieder auf. Schon bald waren wir wieder auf heimischen Boden, und weiter ging die Fahrt durchs wunderschöne Mostindien hoch oben auf dem Seerücken in Richtung Startpunkt. Die durchfahrenen Ortschaften wie Bäterschhausen, Geboltschhusen, Schwaderloh, Altenrüti-Wolfbüel, Hinterhomburg, Gündelhart, Ammenhusen, Chlingenzell oder Freudenfels waren wohl allen bis anhin ziemlich unbekannt.
    Nach 4 Std. 45 Fahrzeit, 1240 Höhenmetern und 112 Fahrkilometern (da wären wir wieder mal beim Jassen resp. Differenzler: angesagt 115, gemacht 112: Differenz: 3, ein Glanzresultat Ruppi!) erreichten wir unseren Ausgangspunkt. Schnurstracks trafen wir uns noch zu einem Schlusstrunk im Restaurant Schweizerhof, den uns Werni Glogger offerierte: er feierte an diesem Tag tatsächlich seinen 66. Geburtstag. Merci Werni! An dieser Stelle nochmals ganz herzliche Gratulation im Namen des VCA.
    Zum Schluss möchte ich mich im Namen aller Teilnehmer bei Paul „Ruppi“ ganz herzlich für diese wunderschöne und sehr gut organisierte Tour bedanken. Es ist immer wieder schön zu entdecken, welche herrlichen Flecke es bei uns – oder auch im angrenzenden Ausland – immer wieder zu entdecken gibt! Und das auf dem Rennvelo! Da gibt’s (fast) nichts Schöneres! Danke Ruppi

    10.08.10                                                                                            Migi Schweizer





    Radroute 854404 - powered by Bikemap 


    weisch no .......... Rückblick

Aktuelles

Ausfahrt