Trainingslager Cesenatico

    Tagesbericht  3. Tag
     

    Riviera Adriatica – ITALIA  8. – 15. Mai 2010 

    Passo del Grillo, 85km – so wird diese Tour Nr. 12 auf den Gümmeler-Plänli, welche das Hotel zur Verfügung stellte - beschrieben.  

    Im Gegensatz zum letzten Jahr hatte der Dökti keinen Platten, weil…. er gar nicht dabei war! Wir, nämlich der Presidente Bruno alias Schumi auf 2 Rädern, der angehende Grossvater Edi mit seinen weissen Locken, welche hinten beim Helm herausguckten und seiner grossen Lunge (zwar nicht sicht- aber dafür spürbar!), der Migi (durch und durch Schweizer – bravo!), der Gloggi mit nagel-neuem Scott-Velo plus grosser Werkzeug- und Ersatzteiltasche (super!), der Schreiberling Dani, mit tick-tick-tickendem…. Velo (weniger super!).  Mit dabei  war natürlich auch noch der Alex und der Peter, von welchen die zum grössten Teil aus dem Tirol stammenden übrigen Hotelgäste offenbar sehr beeindruckt waren.
    „Ob wohl der dunkle Mann ein Mischling – und was der Mann mit dem grossen Bart von Beruf sei ?“  wurde ich nach ein paar Tagen gefragt. „Nei, nei, der dunkle Mann sei aus Peru - dann von uns adoptiert worden und der Grossbart-Mann sei  ein Hochalpinist“,  gab ich zur Antwort – ferner habe er einmal eine wichtige Rolle in einem Heidi-Film gespielt. „Ahhh soooo, ja dann spielte er wohl den Geissenpeter“, kam es wie zur Pistole herausgeschossen…!  Tja, der Alp-Öhi ist halt wohl nicht überall eine so bekannte Figur wie bei uns… und z.B. bei den Japanern…!
     

    Nun zurück zur Tages-Tour: Wir hatten keinen (!) Regen und sogar etwas Sonne!
    Bald war Savignano, Verúchio, dann Villanova erreicht und der Aufstieg zum Grillo konnte in Angriff genommen werden. Unser „adoptierter“ Mann aus Peru stellte dem Alpöhi – und natürlich auch uns - seine Fähigkeiten als Berggeiss dar, Edi griff auf seine Super-Lunge und der Dani auf den 27-er Kranz zurück, der Presidente zündete nur kurz seinen Turbo…. und war nicht mehr gesehen.
    Doch eigentlich waren alle „gut drauf“,  bald waren wir oben und die Abfahrt konnte beginnen. Einmal mehr hatte der Schreiberling Glück, als er kurz mit dem Rad in eine der vielen „Längsfurchen“ der Strasse fuhr. Unten angekommen freuten wir uns auf ein „Schnellzügli“ durch das Ponte Uso unter dem Tempo-diktat des Presidente. Leider wurde dieses dann durch einen blinden Passagier in der Form eines einheimischen cyclisite etwas gestört; dieser fuhr mitten in die Gruppe hinein, demonstrierte uns seinen Power und die mitunter  etwas kratzende Schaltfähigkeit – schade! Doch nach ca. einer Viertelstunde bog unser „Gast“ nach links ab und wir waren wieder „ganz onder öös“. In Santarcángelo fanden wir ein hübsches Beizli, wo wir nebst den Büchsen-Cocis einen Teller voll herrlichen, vom Chef vorgeschnittenen Dolces genossen – ihn  hat’s gefreut und uns auch! 

    Im Hotel angekommen zeigte der Tacho wie üblich etwas mehr als die vorgegebenen Kilometer an; die Bierli mit Chips und Nüssli haben dann doppelt gut gemundet! In bester Laune konnten wir nun auch den Dökti (welcher von einer Solo-Ausfahrt zurückgekommen war)  begrüssen; später gab es nochmals ein Hoizäme, als Bruno’s Ursi und ihre Freundin Sylvia ankamen.  

    Auch diesen Bericht möchte ich abschliessen mit einem grossen Dankeschön

    an unseren Presidente für dessen Organisation, denjenigen welche sich (oder das Auto!) für den Transport Ihrer Kamerädli zur Verfügung stellten und allen, welche auf ihre Art zum guten Gelingen dieser Woche beigetragen haben.

     

    Dani Brunner

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