Trainingslager Cesenatico

    Tagesbericht  4. Tag
     

    Nach dem regnerischen Vortag gings heute bei freundlichem Wetter mit frisch geputzten und geölten Velos (Staiöl isch sbescht)auf die Tagestour. Auf zwei Gruppen verteilt wollten wir uns in San Marino treffen. Für die Renngruppe war ein hügeliger Umweg über Longiano,Poggio-Berni nach Ponte Verucchio zum Colahalt angesagt.Dann der unerbittliche Anstieg von Westen auf das 630 müM gelegene San Marino. Was an der Rennspitze vor sich ging weiss der Schreiberling nicht, der abgeschlagen als Letzter auf der Kriechspur den Berg verfluchend ankam und damit diesen Hügel definitiv abgehackt hat.

    Nach einigem Disput mit einem Landjäger, weil wir mit unseren Stühlen das Trottoir beanspruchten, hatten wir es uns in der Bar Torrette bequem gemacht, wohlgemerkt einiges später angekommen als unsere Tourengruppe.

    Trotz dräuend schwarzen Wolken wollten einige unbedingt noch sight seeing im historischen Städtchen machen. Endlich abgefahren fuhr die Renngrupppe unten im Tal in einen veritablen Platzregen, der uns auf den letzten 40 km treu begleitete und bei einigen die empfindlichen Nerven wieder black liegen liess. Doch glücklicherweise gabs keine Defekte und Stürze, fast jedenfalls, denn unser tapferes Vreni fiel auf dem zweitletzten Dolendeckel in Gatteo Mare und kassierte dafür zwei Tage Sportverbot. Dafür war diese Gruppe trocken angekommen, da sie der Regenwolke immer hinterherfuhr.

    Fazit: Die Bildung von zwei Gruppen ist von Vorteil. Der Intelligenteste wäre heute nämlich mit der Renngruppe nach San Marino und mit der Tourengruppe heimgefahren.

    Heute abend waren alle Warmduscher/Innen. Spätestens beim grappa morbido waren alle wieder zufrieden. Nur den Tökti plagte in der Nacht das Soodbrennen. Er meinte es sei wegen des Fahrstresse, andere tippten eher auf den reichlich konsumierten billigen Weisswein vom Zapfhänli. 

    Tökti

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