Sommertouren

    Untersee-Sommertour

    Tagestour Untersee-Seerücken

    6. August 2011                                     Tourenleiter: Paul Ruppanner alias Ruppi

     Super, sie hat wettergottseidank stattgefunden. Schliesslich war es bereits das Verschiebedatum; eine Absage wäre wirklich sehr schade gewesen.  

    Eine Tagestour Marke Ruppi, perfekt vorbereitet, ein Plan mit über sechzig Orts-, Weiler-, Strassen-, Abzweigungs- und weitere Namen, alle im Kopf von Paul abgespeichert – gewaltig! 

    Nachfolgend eine kleine Zusammenfassung seiner für uns rekognoszierten Strecke:

    Etzwilen, Ramsen, Rielasingen, Worblingen, Ueberlingen (am Ried), Böhringen, Güttigen, Liggeringen, Langenrain, Dettingen, Insel Reichenau, Konstanz, Kreuzlingen, Schwaderloh, Büren, Reutenen, Salen, Haidenhaus, Gündelhart, Eschenz, Stein am Rhein, Etzwilen. 

    Gutgelaunt und trafen wir uns am Bahnhof Etzwilen – der Gloggi, Edi und Dani kamen direkt aus dem Beizli eines Campingplatzes in Diessenhofen und hatten bereits ein Kafi-Gipfeli intus. Der Migi war am ausladen, der“ Roschee mit de Chareschmieri“ mit dem Justieren am Velo beschäftigt, der Ruppi war quasi schon startklar, so auch der Presidente Schumi und die beiden Gäste Theo und Ernst aus dem Säuliamt. Letzterer stellte sich als Fotograf für die ersten Erinnerungsbildli zur Verfügung; mercivilmal! 

    Nachdem der Schreiberling noch die Armstulpen montiert hatte (er traute dem Wetter nicht so recht….!) wurde recht pünktlich gestartet. Bald einmal passierten wir die Hemishofer-Brücke, von welcher uns  Ruppi eine persönliche Geschichte aus früheren Jahren erzählte.  

    Nun fuhren wir über die Grenze in unseren grossen Nachbarskanton, wo sich unser Guide ab und zu nach dem richtigen Weg erkundigte und u.a. einen Camper fragte, wie lange wohl diese „Dreckstrasse“ (= Naturweg) sei. Nach dessen Antwort „joo, wohl so ein Kilometter) waren wir sehr bald zurück auf der „normale“  Strasse und Ruppi konnte bzw. musste je nach Fahrverhalten der Kamerädli seine Anweisungen von hinten nach vorne schreien…. Liiiiinks – jetzt graaad, graaad!!. Dani stellte fest, dass eigentlich nur 2 Sachen fehlen, nämlich für ihn selbst eine Helmkamera und für Ruppi ein Helm-Megafon mit Oktavenkoppler.  

    Doch je länger der Vormittag dauerte, desto mehr beruhigte sich die Situation;  wir wurden vom Tourenleiter souverän durch eine wunderschöne Gegend geführt. Zudem blieb es allemal spannend: Die Strassenbau-Ingenieure dachten in manchen Gegenden an die Velofahrer (bravo); es wurden schöne Radwege angelegt (nochmals bravo) - nur endeten diese manchmal in einer Wiese

    (kicher-kicher)  - s. Foto. Dann war ab und zu beim lieben Paul eine gewisse Farbenblindheit – speziell bei grün/rot – festzustellen; er war dann plötzlich weit voraus, konnte uns aber dann ohne mündliche Anweisung mit Klarheit schaffenden Handzeichen auf den richtigen Weg lotsen.  

    Ab Güttingen zeigte sich die Sonne immer mehr, es wurde angenehm warm. Wir genossen die Fahrt über den Bodanrücken und erreichten dann Wollmatingen. Souverän führte uns Ruppi ohne Umweg auf die schöne (Halb-)Insel Reichenau, bei welcher sich das Entrée in Form einer wunderschönen Pappenlallee präsentierte.  

    In Mittelzell, so der präzise Standort unseres Beizli’s „Zur Schiffslände“ wurden wir freundlich empfangen und durften als erstes die Tische nach unseren Ideen zusammenschieben. Sofort erhielten wir die Speisekarte, wenig später konnten wir bereits unseren Durst löschen und die Bestellung aufgeben. Die Wartezeit wurde vom VCA-Knipser für einige schöne Bilder vorne am Strand benutzt, u.a. das mit Geranien geschmückte Hotel mit dem wunderbaren Rosengarten der Gartenterrasse und natürlich der Schiffsteg, bei welchem just in diesem Minuten das Kurs-Schiff anlegte.
    Das Essen schmeckte hervorragend, das Preis-/Leistungsverhältnis war auch ohne die aktuelle Euro-Baisse sehr gut. Nach einem gemütlichen Käfeli verabschiedeten wir uns und fuhren vorerst zum Schiffsteg, wo noch ein paar Erinnerungsbilder geknipst wurden. Gutgelaunt pedalten wir wieder zurück durch die bereits erwähnte Pappelallee und waren bald einmal in Konstanz, welches einige schöne Sujets zu bieten hatte). 

    Fast noch mehr sind die zahlreichen CH-Autos aufgefallen, welche die Durchfahrt – vorwiegend jedoch die der andern Autos -  etwas erschwerten. Dafür ging’s in Kreuzlingen umso besser, wenn uns nicht ein Defekt an einem Velo (für einmal erwischte des den Presidente) gestoppt hätte. Doch – no problem – mit vereinter Hilfe und Ideen konnte sich der Pechvogel wieder auf den Sattel schwingen und weiterfahren. Wir fuhren – ich muss es nochmals sagen – durch eine wunderschöne Gegend – Schwaderloh , dann ein sukzessiver Anstieg via  Helsighausen - Büren – Reutenen – Salen (Schumi, Roschee und Edi liessen grüssen)  bis hin zu unserem Zvieri-Beizli Heidenhaus. Auch dort wurden wir von der Wirtin sehr freundlich bedient, es hatte von allem genug….. zu Migi’s Entsetzen ass Dani erneut anstelle eines feinen Nussgipfels so „en huere Rigel“… zZ, zZ,…
    Nach einem letzten“Fotoschutting“  u.a mit dem Haidenhaus- und dem Tourenchef ging’s quasi nur noch bergab – der Ruppi führte uns via Gündelhart – Freudenfels (Freude herrscht!) – Eschenz („obe dure“) – Stein am Rhein („nur  bim Bahnhof verbii“) zurück an unseren Ausgangsort  Etzwilen.

    Eine wunderbare Tagestour war zu Ende, im Etzwiler-Gartenbeizli wurde noch eine gemütliche Abschluss-Runde genehmigt (gesponsert von Ernst, vielen Dank!).
    Der grösste Dank indes gehört unserem Ruppi, er ..hat’s gut gemacht, hat’s gut gemacht und wird darum nicht ausgelacht“! Du häsch es sogar sehr gut g‘macht, blyb g’sund u mach no vili Jahr eso wyter, gäll! 

    Adliswil, vo de church-mountain-street,  Dani Brunner               

      




     

    weisch no .......... Rückblick

Aktuelles

Ausfahrt