Herbsttour 2011

    1. Etappe:  Adliswil - Ricken - Wildhaus - Rheintal - Hohenems 134 km

    Samstag, 27.8. 2011           1.Etappe Adliswil – Hohenems

    Nachdem die letzte He-Tour des VC Adliswil im 2002 durchgeführt wurde, waren die Erwartungen an eine Neuauflage sicher entsprechend hoch. Der Beginn stand sicher nicht unter einem guten Omen, musste doch unser jüngster Teilnehmer Roger Egloff am Freitag kurzfristig wegen einer Infektion Forfait geben. Dann waren auch die Wetterprognosen für den Samstagmorgen alles andere als „Velowetter“. Ruppi glaubte allerdings, dass die Wolken schneller verschwinden würden, alles falsch.

    Nach der Begrüssung war schnell klar dass die Fahrt nach Hohenems nicht per Velo sondern im Bus mit den Velos auf dem Dach absolviert würde. Edi hatte zwar seine Regenmontur angelegt und Werni wollte auch mit ihm fahren—die beiden sahen aber bald ein, dass das Wetter eher schlechter als besser würde. Wir konnten bereits unsere Verladekünste anwenden und nach obligaten Gruppenfotos (Vreni Binzegger) fuhren wir dann via A3 – Sargans an unsere erstes Tagesziel: Hohenems im Land Vorarlberg – Oesterreich.

    Das Wetter war im Rheintal auch nicht besser. Es war dann mal eine Kaffe - Pause in der Raststätte Rheintal angesagt. Eine gute ½ Std. später standen wir dann vor dem Gasthof wo wir noch kurz vor der Nachmittagsruhe des Ehepaares Hacker die Zimmer beziehen konnten Hirschen. Die „Zugehfrau“ (bei uns hiesse das Putzfrau oder Haushalthilfe) Margit weihte uns dann in die Gepflogenheiten des Gasthauses Hirschen ein. Wir bekamen dann auch einen guten Platz in der Garage für unsere Velos.

    war dann eine kleine „Mittagsjausen“ im Schlosskaffee angesagt. Da gab es wirklich eine Tomatensupp im Einmach-Glas---sehr originell !

    Weil sich das Wetter etwas besserte mochten Edi, Werni, Hans und Paul doch noch eine wenig auf‘s Velo hocken. Bruno hockt sich an seine „Dissertation“ und Mgi fröhnte dem süssen „Nichtstun“.

    Das Wetter war teilweise nass, dann im Raum Altstätten wieder sonnig. Als es mal etwas mehr Regen gab fehlt plötzlich Edi. Er war kurz untergestanden und wir dachten schon an einem Plattfuss. In Altstätten führt ich dann die Kollegen in Richtung Mohren und in der näheren Heimat der „Ruppanner’s“ vorbei. So kamen dann doch noch Rund 40km und ein paar Höhenmeter auf den Tacho. Ruppi besuchte dann nachher noch einen guten Kumpel, den Hans Küng, mit dem er viele Jahre in Mallorca velofahren ging

    Nach dem einfachen aber guten Nachtessen gab’s noch einen kleinen Verdauungsbummel in die Altstadt von Hohenems, wo auf dem Hauptplatz am Emsbach ein kleines Openair-Konzert am Laufen war. Bruno fühlte sich bei den rockigen Oldies sofort im Element und hätte beinahe die Bühne gestürmt um mitzuspielen. Um den riesigen Palast und den schönen alten Patrizier-Bauten fühlte man sich in einer mittelalterlichen Stadt Die Stadt Hohenems hat rund 16‘000 Einwohner. Die Stadt hat einiges an Kultur zu bieten, hatte mal eine grosse jüdische Gemeinde; man liest da und dort heute noch deren Namen. Auf dem Bergrücken von Emsreute trohnt die alte Glopper - Burg wo heute noch der amtierende Graf von Wallburg residiert. Wer noch mehr von der vielseitigen Stadt erfahren will: www.hohenems.at gibt Auskunft

    Das mit den Tagesberichten wurde so geregelt, dass immer der Busfahrer Fotos schiessen und dann auch den Tagesbericht schreiben sollte. Er hat ja dann seinen „velofreien“ Tag und war für unseren Bus mit Inhalt zuständig.

    Apropos Bus- Inhalt: 
    Der Tourenleiter hat Verpflegungsmässig gut vorgesorgt:

    25 Bananen 26 Isostar - Riegel 18 Lt. Wasser ohne Gas
    32 Küchlein 20 Energie - Riegel 20 Päcklein Traubenzucker
    15 Power- Gel 15 Energie - Haferküchlein Verpackungsmaterial

    Weiter gab es im Team-Bus:
    mindesten  10 Ersatzschläuche   3 Ersatzpneus   1 kompletten Radsatz
    2 komplette Werkstatt-Ausrüstungen in Mappe und Koffer für alle Fälle,
    2 Standpumpen   1 Kartensammlung  1 Gesamtdossier mit allen Reservationen an den Et. - Orten
    Ausrüstung und Verpflegung fast wie in einem Profi-Fahrzeug !

    Damit jeder erkennen konnte  wer da unterwegs war liess der Ruppi sogar noch zwei Magnet-Tafeln: „VC Adliswil on Tour“ anfertigen, die Kollegen fanden das noch originell.


    Zürich-Leimbach, Anfangs September
    Paul Ruppanner

     

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