Herbsttour 2011

    4. Etappe:  Pettneu-Landeck-Finstermünz-Nauders-Engadin-S'chanf 119 km

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  • Dienstag, 30.August : 4. Etappe: Pettneu-S’chanf

    Wieder einmal galt es Abschied zu nehmen von einer familiären und freundlichen Unterkunft.

     

     

    Nach dem obligaten Gruppenfoto mit der Hausherrin Angelika Becker fuhren die 5 Kumpels rasant los in Richtung Landeck-Inntal-dem Grenzort Martina-dann die flachen Steigungen nach Schuls und Susch und dann der letzte Aufstieg nach S’chanf.

    Schussfahrt nach Landeck hinunter Gloggi der unermüdliche Antreiber...
    was mer hei das heimer

    Die Starthöhe war 1‘050 müM, der tiefste Punkt Landeck 816 müM, dann stieg es kontinuierlich bis auf 1687 müM. Die Strecke war nicht zu unterschätzen. Auch der Chauffeur hatte seine Probleme; mit dem auf der normalen Landstrasse bleiben wollen klappte vor Landeck bei einem Abzweigungs-Wirrwar prompt nicht und er fand sich in einem Umfahrungstunnel, -tami nomol i muess doch bi mine Jungs bliibe ! Endlich war er da, der entscheidende Kreisel Anfangs Landeck mit dem Wegweiser St.Moritz. Rasch noch einen Einheimischen nach dem Radweg gefragt, er meinte es richtig, doch von der radelnden Gruppe kannte natürlich niemand den Einstieg und keiner wollte ein Risiko eines falschen Weges eingehen. So fuhr die Gruppe recht flott auf der normalen Bundesstrasse mit dem schnellen Belag. Nach einem weiteren Warte-Platz fuhr ich dann bald einmal weiter in Richtung „Znüni-Pausen-Ort“ Pfunds.

Der Inn in östlicher Richtung nach Pfunds                     und aus der Richtung vom oberen Dorfteil

 

Im Hotel-Restaurant Kreuz waren dann alle froh um die Rast, stürmten an die Verpflegung im Bus liessen sich für ein paar Minuten am Tisch bei Cola,Saft und Suppe nieder.

22 km später passierten wir bereits wieder die Grenze bei Martina, wo ich wegen den ID’s die in den Koffern im Bus waren auf die Gruppe wartete. Ich meldete die Velo-Truppe beim Zöllner an und es gab keine Probleme.

 

Der nächste Halt war dann in Giarsun zwischen Ardez und Lavin in der „Veglia Posta“  auf ca. 1380 müM, und rund 25 km vor S’chanf.

 

Wir waren mitten im Unterengadin, auf der einen Seite der wilde Inn in seinem Kies-Bett auf der anderen Seite die Rhätische Bahn die in Scuol zu Ende ist, während der Inn bis nach Passau fliesst (Totallänge 517km,2193 Höhendifferenz von der Quelle bis Passau)

Der Inn bei Bever bei Ried

Der Inn bei Kufstein Kirche von Zernez

Bis Zernez gab es steigungsmässig eine Verschnaufpause, danach waren bis nach Brall und Cinuos-chel die restlichen 155m bis auf die Höhe unseres Etappenziels zu überwinden.

 

Bruno als bewährt sich als geduldiger
Kollegenbetreuer
Dann war Ziel auf 1662müM erreicht

Ich war nach der Höhe von Brall sofort vorausgefahren um die Unterkunft anzupeilen, damit die Kollegen sort Ihre Zimmer beziehen konnten. Mit Hilfe der „Hotelmanagerin“ Selina war das kein Problem. Es gab einen super Velokeller wo man auch Räder reparieren und seine „Siebensachen“ verlieren konnte.

Schon bald sassen alle gemütlich beim wohl verdienten Bier in gemütlichen Gartenwirtschft des Hotels Scaletta

 

So um 17 Uhr erreichte dann auch Reto, der über den Albula herfuhr, unser gastliches Domizil.

Auch auf der heutigen Etappe gab es keine besonderen Vorkommnisse. Alle haben die einmalige Landschaften des Inntales und dem Unterengadin genossen auch wenn sie den „ Gümmelern“ einiges mehr abgefordert hatte als dem Chauffeur.

Bald einmal trafen wir uns zum sehr guten und reichlichen Nachtessen in der schmucken Engadiner-Stube.

Da Selina am Morgen erst zum Fototermin hier sein wollte, erledigten wir das mit der Bezahlung noch vor dem Verdauungs-Spaziergang.

Eine teilweise strenge aber landschaftlich auch wunderschöne Etappe fand Ihren Abschluss

123km 1‘300 Hm

Der Chauffeur Ruppi

weisch no .......... Rückblick

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