Herbsttour 2011

    5. Etappe:  S'chanf-Maloja-Chiavenna-Splügenpass-Sufers 109 km

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  • 4 – Länder Herbsttour:

    Bericht:       Mittwoch,31. August 2011

    Verfasser:   Hans Binzegger

    Route:          S’chanf – La Punt – St. Moritz – Malojapass – Chiavenna – Splügenpass – Sufers Distanz:         109 km

    Gut ausgeschlafen und voller Tatendrang erwachte ich um 07.00 Uhr. Selbstverständlich war der erste Blick aus dem Fenster in Richtung Himmel. Super, wieder schönes Wetter, blauer Himmel und strahlende Sonne. Nach dem Morgenessen und den obligaten Gruppenfoto’s konnten sich alle, teilweise mit schweren Herzen von unserem Schutzengel „Celina“ verabschieden.

     

    Edi und Bruno übernahmen den Bus bis „Chiavenna“. In zügigen Tempo fuhren wir Richtung St. Moritz. An der Spitze der  Werni, mit viel Druck auf den Pedalen. Das hieß für mich wieder alles zu geben.

    Von Cellerina bis St. Moritz fuhren wir parallel der legendären Bobbahn entlang. Natürlich von unten nach oben. Mit unserem Tempo gegenüber den Bobfahrern konnten wir die Strecke richtig genießen.

    Als wir Richtung Maloja fuhren, begann Paul plötzlich mit einem „Thurgauischem- Donnerwetter“. „gottfried tannewald jetzt hani scho wieder en platte“. Schnell und stresslos wechselten wir den Schlauch und konnten die Fahrt fortsetzen.

    Mit Edi und Bruno hatten wir auch unsere Sorgen, eine offene Hecktüre und die Natel’s nicht eingeschaltet. Das löste bei Paul wieder ein Donnerwetter aus, (Nicht alles ist Druckreif).

    Die Fahrt von Maloja bis Chiavenna war ein einmaliges Erlebnis. Die rund 700 Meter Höhendifferenz schafften wir in Rekordzeit. Teilweise konnte ich mehr als 70 h/km auf dem Tacho ablesen. Wir waren so richtig im Element.

    Um ca. 12.00 Uhr erreichten wir das schöne und warme „Chiavenna“. Dort trafen wir auch Edi und Bruno wieder. Nach dem Mittagessen übernahm ich den Bus. Für meine Kollegen waren jetzt der 30 km lange Splügenpass mit 1780 m Höhendifferenz angesagt. Nun was diese leisteten

    war enorm. Natürlich hielten bald Edi und Bruno die Spitze,

     

                            Bruno + Edi                                               Bruno – Migi – Reto

    in Abständen folgten die anderen. Am Schluß Paul mit seinem bekannten Bergtritt. Paul schaffte den Paß locker, übrigens mit zwei Besuchen in Gartenwirtschaften.

     

                                       Prost Ruppi                                            Werni + Migi

    Ich versuchte mit entsprechenden Zwischenhalt’s die Gruppe zu betreuen. Alle waren aufgestellt und genossen das Leiden offensichtlich, typisch „Adliswiler-Gümmeler“!

    Die letzte Unterstützung nahm ich auf der der Paßhöhe vor, Auf der Paßhöhe (2113 m) waren warme Kleider gefragt.

Die Pass-Erstürmer                                        respektable Höhe über Meer

Alles was vorhanden war wurde angezogen, so entstanden neue Varianten von Clubtenus, Bruno hätte bei einer „Juryrung“ sicher den ersten Preis gewonnen. Die Ähnlichkeit mit einem „Berggeist“ war sehr gut erkennbar.

Nach einer zügigen Abfahrt erreichten wir Sufers.

 

 Der Ausblick vom Hotel Seeblick auf die             der Blick vom Zimmer auf das Dorf Sufers

Strassen-Kreuzung und den Suferser-See

 

Wo wir zuerst eine warme Dusche und anschließendes das Nachtessen genießen konnten.

Wir waren wieder bei einer umsorgten Frau aufgehoben, sie war nicht so jung und knackig wie Selina, aber ebenfalls so herzlich. Paul hatte bei der Auswahl der Hotels wirklich ein goldiges Händchen.

Müde und zufrieden machten wir um 22.00 Uhr Feierabend und zufrieden zogen wir uns in die Schlafgemächer zurück.

 

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