Herbsttour 2011

    6. Etappe:  Sufers-Thusis-Bonaduz-Versam-Meierhof-Oberalp-Hospenthal 118 km

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  • Tagesbericht Herbst-Tour 2011

    Donnerstag, 1. September 2011 

    Sufers – Hospenthal 

    Es ist schon erstaunlich, wie zuverlässig die Wetterprognose am Fernsehen sein kann!! Bereits vor dem Frühstück zeigten sich die ersten Wolken am Himmel – genau wie angesagt. Dies liess nicht viel Gutes erwarten. Als dann die Startzeit nahte, standen trotzdem zwei Fahrer zur Abfahrt mit dem Fahrrad bereit. (Datenschutz….)

    Beide bezogen sich aber schliesslich auf den anderen: „Also, wenn er gefahren wäre, wäre ich auch gefahren!“ So fuhr dann am Schluss doch niemand, und es war auch gut so, denn der Strassenzustand wurde immer kritischer, und eine Fahrt durch die Viamala-Schlucht hätte wohl niemandem Spass gemacht. Aufs Dach mit den Velos und in die trockene Kabine mit den Fahrern! 

    In Ilanz schien nach einem zweiten Frühstück schon ordentlich die Sonne; der Aufstieg zum Oberalp-Pass konnte beginnen.

    Mir war heute die Rolle des Chauffeurs zugedacht, so konnte ich die verschiedenen Attacken genau beobachten. Nun war doch jeder froh, dass er den ersten (vorgesehenen) Streckenteil durch das wunderschöne Gebiet um Versam

    nicht abstrampeln musste, sonst wäre diese Etappe doch noch zum Scharfrichter geworden. Es war aber doch insgesamt erstaunlich, wie die tiefen Jahrgänge eine solche Strapaze doch noch bewältigen können! Immerhin hatten sie von gestern schon die Kleinigkeit eines Splügenpasses in den Beinen (s. dort). 

  • Die Abfahrt hinunter nach Andermatt war der verdiente Lohn für die Anstrengungen des Aufstiegs. Die Sonne zeigte sich nun auch immer von der besseren Seite. Für den klassischen Ausspruch reichte es aber dennoch nicht: „Wänn nur die chaibe Hitz nöd wär!“ Dafür konnte man den anderen stehen lassen: „Dees isch wieder sooo a Scheissgegend!“ 

    In Hospenthal fanden wir dann eine gemütliche Unterkunft vor. Das Nachtessen im Rössli schmeckte vorzüglich. Es zeigte sich wieder einmal die Binsenwahrheit:

    „Man soll den Tag nicht vor dem Abend verschreien!“ 

    Wenn ich hier meinen Bericht abschliesse, profitiere ich von der Gelegenheit, dem Organisator PAUL RUPPANNER für seine grosse Arbeit, für seine minutiöse Bereitstellung von wertvollen Unterlagen im Namen  alle Teilnehmern zu danken!! Bravo! 

    Bruno Schuhmacher

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