Herbsttour 2011

    7. Etappe:  Hospental-Schöllenen-Brunen-Lauwerz-Arth-Adliswil 111 km

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  • Freitag, 2. September 7.Etappe. Hospental – Adliswil

    Bereits ist der letzte Tag der Herbst-Tour 2011 angebrochen. Auf dem Programm steht die Rückkehr nach Adliswil. Nach einer kalten teilweise verregneten Nacht im Chalet Gemsblick steht uns ein schöner sonniger Tag bevor. 5 Kollegen gehen zu Fuss zum Morgenessen, zwei nehmen den Bus, er muss ja für die Rückfahrt auch angewärmt werden.

     

    Aus dem Kurzbesuch von Marcel Hischier in Hospental ist leider nichts geworden. Er hat es sehr streng im Geschäft und hatte sicher dem Wetter nicht getraut……
    Nach dem auch Binzi seine „Siebensachen“ verstaut und seine wärmste Jacke angezogen hat treten wir um 09.15 Uhr zum zweitletzten Fototermin dieser He-Tour vor dem Gasthof Rössli an. Die Stimmung ist gut, alle freuen sich auf die rasante  Abfahrt durch die Schöllenen-Schlucht. Ruppi freut  dass er die Abfahrt bis Flüelen mit Velo machen kann und der Edi dann nachher in die Pedalen treten  will..

     Schon bald einmal fahren wir im Eiltempo die „Teufelsbrücke“.

     

     Mir wäre etwas langsamer lieber gewesen um da oder dort einen Schnappschuss zu machen. Der Edi hat ihn für mich gemacht. Aber eben so sind die „Gümmeler“, keinen Blick für die Schönheiten der Landschaften---immer nur blochen, was das Zeug hält. Da mache ich eben auch mit und fahre wie ein „Gepickter“ die Steigung nach Schattdorf hinauf---he-he-wer will jetzt d’Landschaft aluege Ruppi ?

     

    Bruno hat dann ein Einsehen in Bezug auf die Kultur. Es gibt noch einen Fototermin beim Tell-Denkmal in Altdorf, leider ohne Edi der Abspann-Spruch der Reportage ist kreiert. Die Tellensöhne sind zurück im Flachland.
    Im Eiltempo vor Flüelen läutet das Telefon: Mr.Combox meldet uns die Kaffestation im Restaurant Flüelerhof.
    Aus dem Gümmeler  Ruppi wird wieder der Chauffeur und der Edi schwingt sich auf seine BMC- Maschine. Entlang der Axenstrasse gibt es zum Glück einen Radstreifen, der 1-2 km sehr schmal wird, was unserem Werni zu wenig schnell ist, er wechselt auf die Hauptstrasse ( ??!! )und bringt den Autoverkehr etwas ins Stocken.

     

    Ich warte an der Abzweigung nach Seewen auf die Kollegen.

     

    Mittlerweile ist schon wieder recht warm geworden. Weil niemand etwas aus dem Bus benötigt fahre ich direkt zu unserem nächsten Treffpunkt: Restaurant Gartenlaube in Arth am See um eine Tisch für alle zusammen zu organisieren.

     

    Beim sehr guten gemütlichen Mittagsplausch wird das weitere Vorgehen in Sachen: Wer fährt mit wem von wo nach Hause. Wer nimmt wessen Tasche mit etc. etc. nachdem alle Unklarheiten beseitigt sind gibt’s den letzten Fototermin mit schwangerer Wirtin Susanne Betschart, wir werden dann benachrichtigt wenn das Kind da ist !! und weiter geht die wilde Fahrt.  

    Etappendetails: 107km 1‘300hm Schnitt 29km/h 

    Auf Ruppi wartet eine logistische Uebung. Er will zuerst nach Leimbach um seine TREK-Maschine abzuladen und dann ausserhalb Langnau auf die Kollegen zu warten. Reto verabschiedet sich dort von uns, seine Tasche wird von Migi in die Mühle Gattikon gebracht.

    Kurze Zeit später auf dem Parkplatz des Schulhauses Kopfholz in Adliswil, grosse Verteilen der restlichen Riegel etc., die Koffer, Taschen etc. stehen zum Weitertransport bereit. Eine halbe Stunde später steht der Chauffeur mit dem Bus allein da und fährt an die nächste Tankstelle. Diesel auftanken, zum Fellerparkplatz nach Horgen fahren, alles was nicht zum Bus gehört wird in den AGILA verfrachtet. „VC Adliswil on Tour“ kommt an die AGILA-Türen. Bus besenrein rausputzen, aussen etwas abwaschen, Schlusskontrolle, Kontakt mit dem Bus-Verantwortlichen des VC Horgen René Bucher aufnehmen.

    Er kommt erst in 1 Stunde, den Schlüssel am vereinbarten Ort deponieren. AGILA starten, so ein Blödsinn, nach einer Woche rumstehen sollte man zuerst dann den Motor anlassen und dann erst den Radio laufen lassen, o Ruppi du Anfänger. Zum Glück ist Migi gerade nach Hause gekommen und komme innert 15min. um von seinem zu meinem Auto etwas Saft zu transferieren.

    Schlussbetrachtungen  des Tourenleiters:

    Die 7 Tage waren teilweise recht anspruchsvoll, sie wären mit den vollständigen Etappen 1 + 6 noch strenger geworden aber mit der nötigen Zeit durchaus machbar. 

    Es herrschte eine friedliche Stimmung und die Unterkünfte boten einen annehmbaren bis bequemen Komfort.

    Morgenessen und Abendessen waren an allen Etappenorten vorzüglich, die Bedienungen freundlich und hilfsbereit. Ich bin froh dass wir bei allen Unterkünften Glück hatten 

    Ausser ein paar platten Reifen verlief die ganze Tour ohne Unfall bei den Velofahrern und auch der Bus war uns ein zuverlässiger Begleiter. 

    Tages-Etappen in der Zusammenfassung 

    Sa  27.8. Adliswil-Hohenems Velos auf dem Dach: kurze Tour      40 km                     150 Hm

    So  28.8. Hohenems-Weissenbach im Lechtal                            124 km                  1‘738 Hm

    Mo 29.8. Weissenbach im Lechtal-Pettneu Stanzertal                  81 km                  1‘300 Hm

    Di   30.8. Pettneu – S’chanf (Engadin)                                        123 km                  1‘170 Hm

    Mi  31.8.  S’chanf – Sufers (Hinterrheintal)                                  107 km                  2‘115 Hm

    Do   1.9.  Sufers–Ilanz (im Auto)nachher mit dem Velo-Hospent.  67 km                  1‘456 Hm

    Fr    2.9.  Hospental – Adliswil                                                       107 km                 1‘300 Hm 

                                                             Total                                   649 km                9226  Hm

    Abschliessend danke ich allen Teilnehmern für ihr Interesse an der Herbst-Tour 2011. Vielleicht gibt’s ja im 2012 eine Weitere—mich würd’s freuen !

    Zürich-Leimbach, Anfangs September                                                          Euer Ruppi

     

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