Trainingslager Gatteo a Mare

    Tagesbericht  1. Tag
     

    Tagesbericht Anreise 28. Mai

     Es braucht schon sehr viel Zuversicht und ein paar verstörte Seelen, um eine Reise in den Süden bei solch herrlichem Frühsommerwetter anzutreten. Doch siehe da: auch die Adria empfing uns in bester meteorologischer Stimmung!

     Nun gibt es 2 Gründe, für die lange Fahrt keine gemeinsamen Restaurant-Stopps zu vereinbaren: 1. Es klappt bekanntlich nie so richtig. 2. Wenn man nichts abmacht, trifft man sich sicher irgendwo. So geschehen. Bereits bei der berühmtberüchtigten Absteige COLDRERIO trafen Edi und ich die Frühstarter Gloggi, Dökti und Alex.

     Wie immer erwarteten uns die Gastgeber mit viel Freude und Herzblut. Schnell hatten sich alle in ihren Zimmern eingerichtet und schon bald wieherten auch die Stahl…Entschuldigung: die Carbon-Rösser wieder vor dem Hotel. Die weissen, die schwarzen, die neuen, die alten, sie alle bestens mit Haber gefüttert für eine strenge Woche. 

    Wie immer hiess das Motto „Nur so gschnell es Schnüpperli am erschte Tag“. Na ja…….

    Flach ist’s immer am Start in Gatteo, aber bald wurde es ein bisschen anspruchsvoller und die ersten Körner wurden verbraucht. Dann gab es auch einen obligaten Platten – nur um zu testen, ob die Mechaniker in Stellung seien. Sie waren! Allerdings war der Schlauch nicht schön ins Bettchen gelegt und protestierte nach einer Minute mit einem riesigen Knall. Zweiter Schlauch her – und ein Mechaniker, der seine Gage verdient!!

    Immerhin waren die Hügel bald überwunden, und es erwartete uns wieder einmal ein Schnellzug, nicht ein TGV, aber so einer zwischen Bern und Thun war es dann schon.

     Auch abends wurden wir nicht enttäuscht. Das reichhaltige Buffet liess für den morgigen Tag wieder einige epileptische Anfälle erwarten….

     Es ist auch nicht verwunderlich, dass die Kamerädli auch nächstes Jahr wieder im Capitol wohnen möchten. „Wird es dann nicht etwas langweilig, was die Routen anbelangt?“ Der Einwand von Dökti:

     „Seid unbesorgt liebe Brüder,  je älter ihr werdet, umso weniger werdet ihr euch an die Routen des Vorjahres erinnern ……..“

    Bruno Schuhmacher

     

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