Trainingslager Gatteo a Mare 

    Tagesbericht  2. Tag
     

    Riviera Adriatica – ITALIA  28. Mai  – 4. Juni 2011

    Tagesbericht 2. Tag, Sonntag 29. Mai

     Es war ein herrlicher Sonntagmorgen, schönes Wetter und angenehm warm. Nachdem wir bereits am Samstag der Prolog absolvierten, konnte nun zur ersten Etappe unseres Trainingslagers gestartet werden. Auf dem Programm stand der Passo del Grillo, welcher dieses Jahr  +/- nach Plänli gefahren werden sollte, also über Savignano, Santacarángelo, Ponte d’Uso und auf dem Rückweg über Villanova – Verúcchio u.s.w.  Am Schluss zeigte der Compi eine Distanz von 81 km und ein Stundenmittel von 27,4 km.

     Die 9 Teilnehmer waren farbenfroh eingekleidet, Gloggi im roten Saeco-Tenue, Richi fuhr in blauweiss für Scott, der Tökti im Havrix-Goldtrikot, der Schumi im grünweissen Credit Agricole, Dani im „seinem“ Giverola-Tenue, Edi, Ruppi und Migi im Sonntags-VCA-Tenue ; Alex entschied sich auch für den VCA, jedoch im blau-gelbe Werktags-Tenue.

     Da wir eben Sonntag hatten, waren nebst den zahlreichen Feriengästen auch eine Vielzahl von einheimischen cyclisti unterwegs. Einer davon wurde vom

    Tökti befristet als Guide angeheuert. Der Ruppi, welcher ab und zu mit der Richtung nicht ganz einverstanden war,  konnte sukzessive wieder beruhigt werden (es führen verschiedene Wege nach Rom!) Beim Einheimischen handelte es sich um einen jungen Burschen, vom Alter her ein Enkel von Edi;  er führe uns natürlich auf „richtigen Wegen“ bis zum Beginn der Steigung zum Grillo. Dort kam es fast zum Stau, da sich weiter vorne die Strasse verengte und diese infolge Belagsarbeiten eben keinen Belag hatte. Dieser Part musste/sollte idealerweise mit genügend Anlauf passiert werden, was wegen der grossen Zahl der drängelnden Gümmeler nicht so einfach war. 

     Sofort setzten sich die Berggeissen Bruno, Edi und Alex an die Spitze. Nun musste „äs bizzeli“ auf die Zähne gebissen werden, man konnte einige (wieder) überholen – oder wurde selbst überholt – so passierte es dem Schreiberling, welcher plötzlich von Richi (in diesjähriger Topform) praktisch stehen gelassen wurde (bravo!!). Der Schweiss lief in Strömen, alle freuten sich auf das schöne Gartenbeizli, welches wir von den 2009-Ferien kannten. Leider war dieses geschlossen; es blieb daher nichts anderes übrig, als den Durst vorerst aus dem Bidon zu löschen und die Abfahrt zu geniessen.

     Wir entschieden uns für einen Halt in Villanova in einem uns (und vor allem Edi!) ebenfalls bekannten Beizli. Dort angekommen, hatte es vom Vorabend her noch ein offenes Festzelt und nebenan einen Verkaufsstand eines Metzgers. Dieser verkaufte seine Salami und Schinken; das spezielle daran war seine sehr gut hörbare Stimme, welche ununterbrochen im Betrieb war. Bemerkung von Migi: „Ueber was tüend ächt die gopferverteli di ganz‘ Zyt schnörre!!?“

    Auf dem Parkplatz hatte es etwas noch viel „spezielleres“, welches sofort fotografisch festgehalten wurde: ein Kleinstwagen „Auto-Bianchi“  im Originalzustand (wohl aus den 40/50-er Jahren – s. Fotos).

     Zurück im Hotel bedienten wir uns am Pasta-Buffet und genossen auf der schönen Hotelterrasse ein kühles Bierli. Das Meer war bereits warm genug für einen „Schwumm“. Der schöne Tag liessen wir am Abend im Städtchen (bzw. Dörfli) bei einem Kafi, Grappa oder einem Bierli ausklingen; die Fussballfans kamen zudem noch in den Genuss des Finalspieles Barcelona-Real Madrid, welches 3:0 von Barca gewonnen wurde.  Muchas gracias an alle, welche es wiederum ermöglichten, eine solche Woche in dieser schönen Gegend zu verbringen.

    Dani Brunner

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