2 Tages Tour

    2 Tages Tour 2012

  • Ronchamp (Haute Sâone, F) 

    Der Nagel war schon lange eingeschlagen beim Reservationsbrett des kleinen Hotels « Le Ronchamp ». Mit dem Auto und mit dem Töff hatte der Präsi geeignete Touren für die beiden Tage abgefahren. Da die Tour de France in diesem Jahr ganz in der Nähe Station gemacht hatte, bot sich eine Fahrt hinauf nach
    La Planche des Belles Filles am zweiten Tag geradezu an. Nun aber alles der Reihe nach: 

    Alle Teilnehmer (oder deren Chauffeure) hatten den Treffpunkt gut gefunden und die Reise konnte beginnen. So fuhren wir am Samstag von Luxeuil-les-Bains durch die sanften Hügel, entlang des Flusses La Lanterne zum malerischen Städtchen Port s/Sâone. Wie nicht anders zu erwarten war, bot das Dorf nicht viele Möglichkeiten zum „Coca-Bisi-Halt“. Nachdem dann aber daraus ein ganz anständiges Mittagessen in einer Dorfbeiz wurde, mussten wir unseren ersten Eindruck revidieren. Das Wetter machte gut mit, und wir kehrten glücklich zurück zu den Autos. Ursi steuerte das Begleitfahrzeug. Dann fanden wir uns beim Hotel in Ronchamp ein und bezogen unsere Zimmer. Ein kurzer Besuch bei der Chapelle de Haut de Ronchamp (Le Corbusier) sorgte für eine erwünschte kulturelle Einlage. 

    Am Abend trafen wir uns im Restaurant „Le Rhien“, wo ebenfalls seit langer Zeit für uns reserviert war. Zur allgemeinen Überraschung und Verunsicherung kündigte der Präsi die Ankunft des Pfarrers und seiner Köchin an. Sie sollten mit uns essen. 

    Am Sonntag starteten wir dann ungeduldig zur Fahrt hinauf zum Etappenziel der T.d.F. „Ganz schön happig“, war der Kommentar jener, die als erste ankamen, aber auch jener, die es etwas gemütlicher nahmen. Dass wir mit einem 79-jährigen Einheimischen hochfuhren gab uns wieder Mut für unser Hobby in den nächsten ……Jahren!

    Auf dem Rückweg führte der Organisator die Gruppe plötzlich auf einen Feldweg. „Vorwärts, da kommen wir schon wieder raus, wir müssen mehr nordwärts!“

    Da plötzlich standen wir vor einem wunderschönen alten Bauernhaus zmizt im Schiisdräck usse! Und da waren auch wieder der Herr Pfarrer und seine Köchin. Es stellte sich dann aber bald heraus, dass sie nicht die Köchin, sondern die „Kammerdienerin“ und dass er nicht Hochwürden sondern ein früherer Arbeitskollege von Schumi war! Sozusagen als Wiedergutmachung der sakralen Verleumdung offerierten Susanne und Felix einen ausgiebigen Imbiss. Wenn Petra (Degonda) schon fehlte, war uns wenigstens Petrus wieder gut gesinnt. Wenn da nicht jemand am Teich gefischt hätte, wäre vielleicht der eine oder die andere ins kühle Wasser gesprungen.

    Wir verabschiedeten uns dann wieder von den Gastgebern und fuhren nochmals zum Hotel, wo uns ein Zimmer für die Dusche reserviert blieb.

    Der Familie Fischer danken wir an dieser Stelle nochmals für den herzlichen Empfang und für die professionell aufgebaute Verpflegungsstation. Wir wünschen ihnen weiterhin viel Spass und Erholung in ihrem würdigen Anwesen! 

    Man darf gespannt sein, wohin uns die Reise nächstes Jahr führen wird!?! 

    Es chunt scho guet!

  •  

    weisch no .......... Rückblick

Aktuelles

2 Tages Tour