Sommertouren

    Tour de Swiss 23. Juni 2012

  • Bericht Sommertour Wägitalersee 

    Datum:                      - 23.Juni 2012

    Organisator:              - Migi Schweizer

    Teilnehmerfeld:        - Werner “Die Nähmaschine“ Glogger

                                       - Migi “Das Zugpferd“ Schweizer                           

                                       - Marcel Hischier , Velofreak und Modebaron

                                       - Paul “The GPS“ Ruppaner

                                        - Roschemitdechareschmieri77, kurz: RMDCHSCH77, kürzer: R77

                                         (schliesslich nennt sich Cristiano Ronaldo auch CR7) 

    Da das Teilnehmerfeld eher bescheiden war, besammelten sich die ersten Gümmeler nicht am Kronenplatz in Adliswil, sondern erst auf der Gattiker Höchi. Pünktlich um 0930 trafen sich Migi, R77 und der schon ziemlich durchgeschwitzte Ruppi am Treffpunkt. Das Wetter zeigte sich einmal mehr von seiner guten Seite. Sonnenschein bei Temperaturen um die 20°C, perfektes Radsportwetter! Somit stand dieser Sommertour, die uns um den ca. 4km2 großen Wägitalersee führte, nichts im Wege. Nach Ruppis Tenue-Erleichterung ging’s im gemütlichen Tempo, entlang der A3, Richtung Hirzel (678 m.ü.M.), wo wir bereits von Werni und Marcel erwartet wurden. Somit war das Grüppchen komplett. Übrigens leitet sich der Name Hirzel von Hirsul ab, was etwa so viel bedeutet wie Hirsch (Hirsch auf dem Hirzel-Wappen). Bevor es jedoch so richtig losging, wurden selbstverständlich auch noch ein paar Erinnerungsfotos gemacht. Herzlichen Dank an dieser Stelle an Daisy!
    Angeführt von R77 setzte sich das kleine, aber feine Feld Richtung Biberbrugg in Bewegung. Da die Route kein Anlass zu Diskussionen gab und das Tempo angenehm war, nutzten wir das aus, um das eine oder andere Schwätzchen zu halten. Die Gruppe harmonierte gut und mit der Führungsarbeit wurde regelmäßig abgewechselt.
    Schon bald erreichten wir Einsiedeln. Die knackige, aus Pflastersteine bestehende Steigung, die vor dem rund 1000 Jahre alten und etwa 1km 2 großen Kloster (882 m.ü.M.) lag, lud zu einem kurzen Bergsprint ein. Sowie die Benedektinerabtei auf dem Jakobsweg liegt, so lag der mit 10.72km
    2 größte Stausee der Schweiz, der Sihlsee, auf unserer Route. Das Zugpferd setzte sich an die Spitze und führte die Gruppe souverän Richtung Studen. Die Nähmaschine verlor nie den Faden und pedalierte wie am Schnürchen. Das GPS war mit Wegführung einverstanden und der Baron genoss die ebenen Straßen, sowie der leichte Rückenwind. Obwohl Studen (925 m.ü.M.), das ein Gemeindeteil ist von Unteriberg und mit 74% SVP Wählerstimmen doch eher “Rechts liegt“, beschlossen wir uns links zu halten. Im Gegenwind und mit der Führung von R77 wurde nach einiger Zeit, die zu Einsiedeln gehörende, kleine Ortschaft Willerzell (890m.ü.M) erreicht. Schnell ließen wir das 800 Seelendorf hinter uns, und nahmen die Ostrampe der Sattelegg in Angriff. 300 Höhenmeter auf 4,5 km lagen vor uns. Die durchschnittliche Steigung von 6,1% (max.10%), war jedoch für kein Mitglied ein Problem.
    Zwar gab es bei der Kletterpartie zeitliche Unterschiede, doch wie es im VCA  üblich ist, wurde schön gewartet bis der Letzte oben war. Geschlossen schossen wir die Strasse hinunter bis Vorderthal. Kaum hatten wir uns vom Anstieg zur Sattelegg erholt, lag schon die nächste Steigung vor der Tür. Mit dem Gedanken bald etwas zwischen die Zähne zu bekommen, bewältigten  wir auch diese kleine Herausforderung. Nach einem Tunnel oben angekommen, zeigte sich uns der Wägitalersee, in dem sich seine Umgebung spiegelte, von seiner besten Seite… Sommer, Sonne, Sonnenschein!
    Im Gasthaus Stausee erwarte uns  ein schöner Tisch an der wärmenden Sonne. Ruppi tankte Gulaschsuppe und der Rest entschied sich die Energietanks mit Spaghetti al pomodore  aufzufüllen. Mit doch schon 70km in den Beinen und dem feinen Essen im Magen, machte sich schon bald eine gewisse Müdigkeit bemerkbar. Das aus Dieser keinen Tiefschlaf wurde, beschlossen wir uns nach einem Käfeli zur Weiterfahrt.
    So verließen wir die City von Innerthal, die einzige Ortschaft am Wägitalersee. Umgeben von Gross, Fluebrig, Zindlenspitz und Blockmattli, umrundeten wir den um 1924 erbauten Stausse (900 m.ü.M.). Nach den holprigen Strassen am See genossen wir noch einen kurzen Ausblick von der mächtigen Gewichtsstaumauer hinunter ins Wägital. Anstatt  auf der Hauptstrasse nach Siebnen zu fahren, führte uns Migi über einen schönen Radweg, quasi eine Panoramastrasse zur Fasnachtshochburg des Kantons Schwyz. Obwohl die Route Richtung Pfäffikon SZ eigentlich klar war, zeigte sich das GPS erstmals irritiert. Nach einem kurzen Durcheinander, war das Grüppchen aber schnell wieder beisammen und nahm die letzten Kilometer gemeinsam unter die Räder. Auf der Seestrasse entlang am Zürisee bewegten wir uns im “so das jede mitchunt“ Tempo, Horgen (408 m.ü.M.) entgegen. Der 42 km lange See mit Trinkwasserqualität, wurde immer kürzer und als auch noch Migi, wie von einem Bienenschwarm verfolgt, in die Pedalen trat, erreichten wir den Hauptort des gleichnamigen Bezirkes in geraumer Zeit. Das Laktat war jetzt schon merklich spürbar. Doch mit dem Wissen, dass unser Zielort und zugleich Geburtsort von Ferdinand Sigg (1902-1965), Thalwil, unweit vor uns lag, waren die letzten Kilometer auch noch machbar. Treffpunkt war das ehemalige, zweite Zuhause von Migi, der Grundstein. Eines von über 30 Restaurants in Thalwil. Bei “a lot of Beer“ ließen wir die gelungene Tour (ca.130km) nochmals Revue passieren und genossen noch einmal das herrliche Wetter!

    Herzlichen Dank geht an den Organisator und an die Rundenspender. Merci… 

    Bis bald… 

    Roscheemitdechareschmieri77

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