Trainingslager St. Aygulf (F)

    Tagesbericht  1. Tag
     

    Eröffnungsbericht des Organisators

     Schon lange hatten wir uns alle auf diesen Tag gefreut: Samstag, 12. Mai.

    Früh am Morgen zuhause wegzufahren bedeutete nicht für alle Teilnehmer dasselbe. Bei Gloggi läutete die Glocke schon um 5 Uhr (wenn er nicht schon hell wach im Bett lag…). Bald habe er seine Schäfchen beisammen gehabt, und so um 06:30 Uhr soll die Fahrt Richtung Süden begonnen haben. Hätte er statt seines Volvos einen SKODA BREAK gehabt, hätte ihm ganz Italien und halb Frankreich „Courage, Directeur Sportif“ zugerufen, ihm mit seinen 4 Rennrädern auf dem Dach und seinen Profis Edi Nadig, Alex Tolentino und Roberto Jacop im Auto. Andere waren etwas später unterwegs, aber sie alle kamen glücklich und zufrieden im Hotel St. Aygulf an. 

    Dort erwarteten wir sie für eine erste Ausfahrt über den Col du Bougnon und zurück. Wir – das waren die Neukomms, meine Frau Ursi und ich. Dann auch Urs Gretsch und seine „Radsportschülerin“ Lies. Zusammen waren sie VOM Freitag auf den Samstag (Cabriolet offen) durch die Nacht gefahren, um sich kurz zu duschen und gleich aufs Rad zu steigen! Die Camper-Fans Neukomm und Schuhmacher waren schon seit Dienstag auf dem Campingplatz von Les Issambres installiert und hatten selber schon einige Ausfahrten gemacht. Bereits am Freitagabend hatten Ursi und ich Baron Hischier am Flughafen von Nizza in Empfang genommen. So nannten ihn die Angestellten des Hotels, mindestens vor seiner Ankunft. 

    Die Gruppe war erst am Sonntag so richtig komplett, als auch Richi Degonda nach einer Fahrt spät durch die Nacht eingetroffen war. Über Roquebrune führte uns der Weg ins Gebirge von Bagnols-en Forêt, über einen der vielen wunderschönen Panoramastrassen des Département VAR. Dort angekommen fanden wir ein kleines Garten-Caffee und liessen uns verwöhnen. Erst später (siehe Bericht vom16. Mai) bekamen wir die Bestätigung, dass die kleine, rustikale Küche mit der Produktionsleistung eines stattlichen Landgasthofes  im Emmenthal Schritt halten könnte. So viel sei aber zu jenem Datum noch repetiert: 

    Dr Urs isch 51 Jahr

    Und hät no fascht kei graui Haar

    Verliebt bis über beidi Ohre

    Het er sis Herz ad Lies verlore 

     

    Sis Gschäft lat er für eimal los

    Das isch tatsächlich grandios

    Dasmol hät er kei Zyt zum Singe

    Er mues dr Lies dä Spurt bybringe

     

    Er lacht und macht en huufe Spässli

    Und isch bald nümm das alte Fässli

    Keis Wunder: nach em steile Hoger

    Macht d’Lies ihn au no grad zum Jogger

     

    Dr Gloggi seit: Du arme Hund

    Isch das ächt würkli au no xund?

    Jetzt sind mir da zum zäme feschte

    Und wünsched dir nur s’Allerbeste!

    Au du söllsch jetzt en Überraschig ha

    Drum schenked mir dir es Trikot vom VCA!! 

     

    Die Fahrt zurück über Fréjus forderte uns nicht mehr besonders heraus. Und doch waren alle froh, dass sie glücklich durch den (hier etwas stärkeren) Verkehr gekommen waren. 

    Das Hotel gehört zur niederländischen Group Van der Valk. Da wir ja auf dem Campingplatz wohnten können wir nur das Nachtessen beurteilen: vorzüglich und reichlich, und im Gesamtarrangement auf jeden Fall günstig. Die meisten Abende verbrachten wir dort und genossen auch die herrliche Aussicht auf das Meer und die romantische Abendstimmung. 

    Ich verweise auf weitere Berichte meiner Kolleg(inn)en. 

    Euer Präsi

     

    weisch no .......... Rückblick

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