Sommertouren 2013

    Sommertour Schwyzhöhe 2013

  • Sommertour „Schwyzerhöhe“ 20.07.13

    Trotz ferien- und z.T. arbeitsbedingten Absenzen (u.a. Bruno, Edi, Tökti, Binzi, Reto und Verena) kamen bis am Vorabend erfreuliche 12 Anmeldungen zustande. Ebenfalls erfreulich war, dass ein grosser Teil der Mitglieder die Tour-Einladung beantwortet haben.  

    „Viertelvornüüni“ mit Alex am Kronenplatz: da kam ein junger Velofahrer und erklärte uns auf englisch, dass er unsere Homepage studiert, einmal mit Bruno telefoniert habe und nun heute mitfahren möchte. Es handelte sich um einen Irländer, welcher neu in Adliswil wohnhaft ist, Anschluss an einen Veloclub sucht und erst noch fliessend spanisch sprach. So konnte er sich auch mit Alex gut unterhalten. Wir erklärten ihm, dass heute ein „special day“ sei und eine etwas längere Distanz als sonst gefahren werde. „Das sei o.k., no problem“ gab er zur Antwort, „er fahre mal als Gast mit und kehre dann irgendwo wieder um.“  Der zweite Gast wartete in Langnau auf uns, nämlich „il caro Enzo“, früheres langjähriges VCA-Mitglied. So fuhren wir -  bereits zu viert -  nach Sihlbrugg, mehrheitlich unter der Führung des jungen Irländers mit Namen „Conner“.

    Pünktlich am „halbizäni“ konnte gestartet werden, das „Singenberger-Gartenbau-Team“ Roger, Miro, Luis und José und der junge Conner übernahmen bald die Spitze im Aufstieg zum Hirzel und warteten oben auf die restlichen Teilnehmer. Schnell wurde Schönenberg – Hütten – Schindellegi – Biberbrugg erreicht, doch bereits war ein erster Defekt zu beheben. Das Velo von José wurde durch Chareschmieri-Roger wieder flott gemacht mit dessen dringendem Rat, er sollte dieses doch mal einer gründlichen Reinigung unterziehen! Beim Steinstoss-Beizli trafen wir auf Migi und auf die zweite Panne: Sommerferien….! Kein Problem, Gloggi wusste - wie immer - auch hier eine Lösung: „In Rothenthurm habe es auch noch ein gäbiges Beizli“… und so ist es dann auch gewesen. Dort verabschiedete sich Enzo „weischeduu - ige gha aifach nüme so snelle faare“ zusammen mit Conner, welcher sich very much bedankte und nun mit Enzo einen Guide hatte, welcher ihn zurück nach Adliswil begleitete. (1. Teil des Berichts von Dani Brunner). 

    Der Schreibende vermied den „Umweg“ übers Sihlthal und fuhr direkt zum 1. geplanten Boxenstop im Rest. Steinstoss-Stübli kurz vor Rothenthurm. Leider wartete dort nicht wie angekündigt Paul Ruppanner und das Restaurant hatte ausgerechnet Sommer-Betriebs-Ferien. Ein Anwohner, den ich fragte, ob tatsächlich geschlossen sei, äusserte sich etwas missmutig über die Wirtsleute, man könne doch nicht in der besten Zeit 3 Wochen schliessen. Er hat recht, standen während meiner Wartezeit doch etliche Velo-Fahrer und Spaziergänger vor verschlossenen Türen. Wenn wortwörtlich so gewirtschaftet wird, braucht sich die Schweizer Gastronomie in der Tat nicht zu beklagen. In Rothenthurm wurde der geplante Boxenstop nachgeholt, anschliessend wurde die rasante Abfahrt den Sattel hinunter nach Schwyz unter die Räder genommen. Die wunderschöne Aussicht auf den Lauerzersee und die Rigi konnte bei Prachtswetter genossen werden.

    Kurz nach Schwyz gings rechts weg nach Ibach und kurz darauf begang ein schöner, aber teilweise doch recht ruppiger Anstieg. Apropos ruppig: Ruppi wartete leider nirgends auf uns und war nicht mit auf der Tour. Der ca. 3.5km lange Aufstieg abseits des Hauptverkehrs am Fuss des Stoos war schweisstreibend, aber sehr idyllisch. Leider hatte José nochmals einen Defekt, den R77 jedoch erneut beheben konnte. Auf der Schwyzerhöhe auf 750müM wurde das obligate Erinnerungsfoto geschossen. Die sehr steile Abfahrt nach Morschach - einer hatte scheinbar 78,8kmh auf dem Tacho - wurde mit einer prächtigen Aussicht auf den Vierwald-stättersee und Brunnen (SZ) belohnt. Im malerischen Brunnen wurden wir im Rest. Schmid-stübli mit Seesicht und Salat/Spaghetti/Tomatensauce mit Poulet verköstigt. Der Tourleiter Dani Brunner verkündete an dieser Stelle die Sieger der Bergpreise (Briefmarken-Heftchen):

    1. Platz: Miro, 2. Platz: Luis, 3. Platz: R77, Pechvogel-Preis (Defekt): José.

    Bergpreis

    Markus verabschiedete sich und nahm seinen Heimweg nach Attinghausen (UR) unter die Räder. Gestärkt gings weiter Richtung Seewen und Lauerz über die Bernerhöhe. Nach einem letzten Blick auf den grünblauen Lauerzersee wurde kurz später der Zugersee in Arth erreicht.

    Wie befürchtet gings da bald ab wie die Feuerwehr, das Tempo wurde ständig schneller.

    Da nicht alle das Hinterrad der Vordermannes halten konnten, entstand der berüchtigte Handorgeleffekt, unter dem vorallem die Hinteren, etwas Schwächeren, ziemlich litten. Die ständige Aufholerei kostet Kraft und Schweiss. Auf meinen Vorschlag hin, dass doch an der Spitze regelmässig gewechselt werden und sich der Führende anschliessend am Schluss des 9-köpfigen Feldes einreihen soll, stabilisierte sich die Situation ziemlich. Es sollte ja eigentlich nicht so schwierig sein, mit dem „Rotations-Prinzip“ im Gruppetto zu fahren. So hat jeder die Chance, auch mal kürzer oder länger (je nach Schnauf) an der Spitze mitrollen zu können, wo es einiges angenehmer ist ohne die ständigen Rhythmuswechsel. Nichts gegen Diejenigen, die sich immer wieder für die Führungsarbeit opfern, aber das Ganze würde sich auf alle Schultern verteilen, was meiner Meinung nach auch den Teamgeist fördern würde. Der VCA-Zug rollte je nach Wind mit 34 bis 39kmh nun harmonisch über Walchwil Richtung Zug und jeder konnte seinen Teil dazu beitragen.

    Leider erhöhten später dann Urs resp. insbesondere Werni das Tempo erneut auf über 46kmh. Die Folge davon war, dass die Gruppe explodierte und trotz gut gemeinter Nachführarbeit durch R77 (die wir bei diesem Tempo verweigerten, sorry R77) konnten Alex und ich nicht mehr zur Gruppe aufschliessen. Wenn du mal weg bist bei dem Tempo, bist du weg. Dies musste bekanntlich auch Alessandro Valverde an der diesjährigen TdF erleben und verpasste dadurch einen besseren Rang im Gesamtklassement. Beim Halt in Zug äusserte ich mich dann etwas entnervt über die Tempoverschärfung. Werni meinte bloss, das hätten sie früher immer gemacht als Trainingseffekt, da Zug ja in Reichweite lag… naja…ok, Schwamm drüber, die Sache ist diskutiert und gegessen resp. getrunken bei dieser Hitze.

    Etwas gemächlicher gings dann weiter über Baar nach Sihlbrugg, wo sich unsere portugiesischen Freunde Miro, Luis und José sowie R77 verabschiedeten. Sie hatten noch nicht genug und fuhren via Hausen über den Albis nach Hause. Die 5 übrig gebliebenen stärkten sich nochmals mit Bier, Citro oder Cola im Restaurant beim Kreisel, bis sich auch Urs und Werni verabschiedeten. Ein 3er Gruppettli mit Dani, Alex und dem Schreibenden nahmen die letzten Km durchs Sihltal, und zwar im „Rotations-Prinzip-Fahrend“, in Angriff. Lasst uns dies doch künftig auch wieder in einer grösseren Gruppe praktizieren, es funktioniert! 

    Besten Dank an Dani Brunner für die tiptop organisierte, abwechslungsreiche Tour J 

    Distanz: 118km

    Durchschnittsgeschwindigkeit 26.4kmh

    Höchstgewindigkeit: 78,8kmh

    Fahrzeit: 4 Std. 28 Min. 

    24.07.13/Migi Schweizer
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