Trainingslager Gatteo a Mare

    Tagesbericht  4. Tag
     

    Trainingslager 2013 Gatteo a Mare

    Tagesbericht 

    Der Tag fing an wie vorausgesagt: Viele Wolken und etwas Regen.

    Was wäre da angesagter gewesen als ein kurzer Ausflug nach San Marino? Dort gab es neben der berühmten Aussicht auf das ganze Küstengebiet einen Kaffee, wie jedes Jahr. Auch das Gesicht des Kellners kam einem bekannt vor. Glücklicherweise kamen unsere Gesichter den stolzen Carabinieri nicht bekannt vor….“nein, nicht diese undisziplinierten Ciclisti schon wieder!“

    Eigentlich war die Reise dorthin eine schocchezza, eine Dummheit, denn bereits um 12:30 Uhr war Besammlung vor dem Hotel für die Zugsfahrt nordwärts nach Ravenna. Das war das Beste, was man an einem verregneten Tag bieten konnte. Immerhin, das Wetter wurde immer besser und fast viel der alte Spruch von Schumi:

    „Wenn nur die cheibe Hitz nöd wär!“ 

    Der Ausflug hatte sich für viele gelohnt. Wer die Basilika besuchte war beeindruckt von der Vielfalt der Mosaikbilder – einer Kunstgattung, die nirgends auf der Welt so viel Begeisterung auslöst wie hier – zu Recht. Andere Kamerädli vergnügten sich beim Lädele. Zur Enttäuschung der Ehemänner fanden die Damen nicht die richtigen Farben oder die passenden Grössen, und die Kreditkarten blieben in den Brieftaschen. Schade, wozu hat man denn diese Dinger?? 

    Allzugrosse Begeisterung kam dann im Kaffeehaus nicht auf. An bester Lage, in einem prächtigen Innenhof hätten wir uns gerne wohlgefühlt – wenn der Service nur einigermassen geklappt hätte. Da wurde einem wieder einmal vor Augen geführt, wie wir in unserem Hotel verwöhnt wurden. Die heilige Joanna!!

    Was soll’s? Wir haben überlebt und die historische Szene trotzdem genossen. 

    Pünktlich, wie man es von den FERROVIE DELLO STATO“ erwarten würde, fuhr der Zug zurück nach Gatteo a Mare. Dort erwartete  Migi Schweizer die Einfahrt unseres Zuges auf Gleis 1 (als ob es ein zweites gäbe…). Wie die zwei Gangster im Klassiker „High Noon“ stand er da. Eine von vielen Unterschieden bestand darin, dass sich bei uns die Türe nicht öffnete. Der Schöpfer hat dem intelligentesten aller Affen auch die Dummheit gegeben mit den Worten: „Verfügt frei darüber, aber missbraucht sie nicht!“ Da gab es einen teuflisch roten Hebel, aber kein Schweizer wagte es, ihn zu ziehen. Der Schweizer Migi Schweizer war ja draussen, und den anderen Schweizern lag die leide Tatsache im Nacken, dass jener Griff bei uns so um die Fr. 300.—kostet……

    Nächster Halt: Bellaria! Von dort nahmen wir ein Taxi zurück zum Hotel (danke Dani), welches wir fast gleichzeitig mit Migi erreichten. 

    Der Tag endete wie vorausgesagt: im Kaffeehaus um die Ecke, wo ein jeder noch reinziehen konnte, was er beim reichhaltigen Buffet vermisst hatte. So waren denn auch alle wieder gestärkt für die morgige Ausfahrt (s. dort). 

    Schumi

     

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