Berichte von unseren Mitgliedern

     

    VCA bei René und Pung Bacchi in Chiang Mai

    Wenn einer bereits seit mehr als einem Dutzend Jahren nicht mehr aktiv ist, wenn er seinen Wohnsitz nach Thailand verlegt hat und immer noch als Mitglied seinen Jahresbeitrag zahlt, dann verdient er es, dass ihn der Präsident persönlich besucht.
    Seit Jahren hatten wir darüber gesprochen und eine ausführliche Korrespondenz geführt. Der Januar und der Februar 2012 standen schon längst im Kalender, trotz PKZ (Pensioniert, Keine Zeit!)

    Ein  unendlicher Flug über Mailand, Muscat und Bangkok brachte uns schliesslich nach Chiang Mai, der Wahlheimat von René und Pung. Nun würden wir endlich ausruhen und uns an die Zeitverschiebung anpassen können. Weit verfehlt! Da stand ein Programm für uns bereit. Um es auf den Punkt zu bringen: An jedem Tag fuhren wir entweder Rad oder spielten Golf. Und dies bei genau bei 30 ° Grad am Schatten. Während der ersten Tage kühlten sich die Nächte ab auf 12 °, aber für den Rest der 14 Tage in Chiang Mai nahmen wir das Abendessen immer im Freien ein.

    Im Haus Bacchi fehlt nichts, aber auch gar nichts. Teils mittels Containers wurden Geräte aller Grössen aus der Schweiz hergeschafft. Manchmal müssen auch Gäste aus der Schweiz herhalten. So hatten wir eine Mistgabel an den Grenzwächtern vorbeizuschleusen! Dann vermisst auch ein Thai nichts von dem, was die hiesige Kultur erfordert. Die Beiden besitzen neben einem Anwesen aus vier Häusern auch ein tolles Auto, 2 Motorräder und die Bescheidenheit von 10 Fahrrädern plus ein Tandem. Die Golfausrüstung reicht aus, um die thailändische Nationalmannschaft auszurüsten. Wir hatten auch 2 exklusive, von René aus Distanz ersteigerte Golfschläger in unserem Gepäck.  Für die Billiard-Anlagen bauten sie ein separates, freistehendes Haus. Dies kann aber nicht genügen, es wird laufend gebaut. Während unserer 14 Tage entstand ein weiteres kleines Haus für die Gartengeräte. Diese sind notwendig, um den paradiesischen Palmengarten zu pflegen. Wer es den Bacchis gleichtun will, kann von ihnen noch 1000 m2 Land bekommen; sie haben noch genug.
    In und um Chiang Mai (zweitgrösste Stadt Thailands, 240.000 Einwohner) wohnen unzählige Schweizer, die meisten davon Pensionäre, welche ihre Häuser in der alten Heimat verkauften, um sich hier eine Villa zu erstehen. Ursi und ich hatten die Ehre,  der Gründungsveranstaltung der Swiss Lanna Society beizuwohnen, einer Verbindung, die u.a. gesellschaftliche Anlässe unter Schweizern und Thais veranstalten wird.

    Die thailändische Küche ist berühmt für ihre Ausgeglichenheit. Sie ist leicht, bekömmlich und sehr gesund (manchmal auch scharf!!) Natürlich ist das Leben hier ausgesprochen billig. Während einer Radtour setzten wir uns (5 Personen zu einem einfachen, aber reichhaltigern Mittagessen (immer im Freien) an einen Tisch. Kosten inkl. 2 Bier: CHF 10.-- , für alle!!

    Ich schreibe diese Zeilen am Dienstag, 7. Februar. Morgen fliegen wir nach Krabi,   etwas südlich von Phuket. Dort werden wir uns von den 14-tägigen Strapazen erholen….sorry, René und Pung, aber ihr seid halt doch ein bisschen „Ting Tong, Baba Babo“ (einziges Wort, das ich kenne: verrückt!

    Wir werden uns wieder verführen lassen!

    Bruno + Ursi Schuhmacher

weisch no .......... Rückblick

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Chiang Mai

Chiang Mai ist mit seinen 148.000 Einwohnern die größte und kulturell wichtigste Stadt in Nordthailand und wird wegen der landschaftlichen Schönheit auch Rose des Nordens genannt. Chiang Mai ist gleichzeitig die Hauptstadt der Provinz Chiang Mai und die Hauptstadt des Landkreises Mueang Chiang Mai.

Quelle: Wikipedia