Velojahr 2026.
Rennvelo fahren für die Kinder in Mosambik - Rückblick 2025 und Ausblick auf 2026
von Reto Stampfli
Im vergangenen Jahr habe ich zusammen mit meinem Freund Ben Theiler an diesem einmaligen Erlebnis teilgenommen. Unter dem Titel "Ride4Kids" haben wir in Küsnacht ZH an der TORTOUR MYSELF 200 Kilometer absolviert. Jeder gespendete Franken ging zu Gunsten der Stiftung summits4HOPE, welche Hilfsprojekte in Mosambik unterstützt.
2025 haben 36 CharityRider:innen unglaubliches geleistet:
von Reto Stampfli
Im vergangenen Jahr habe ich zusammen mit meinem Freund Ben Theiler an diesem einmaligen Erlebnis teilgenommen. Unter dem Titel "Ride4Kids" haben wir in Küsnacht ZH an der TORTOUR MYSELF 200 Kilometer absolviert. Jeder gespendete Franken ging zu Gunsten der Stiftung summits4HOPE, welche Hilfsprojekte in Mosambik unterstützt.
2025 haben 36 CharityRider:innen unglaubliches geleistet:
- Wir fuhren 178 Runden
- Wir legten 9'203 km und 129'363 Höhenmeter zurück.
- Mit CHF 109'155 sammelten wir so viele Spenden für Kinder in Mosambik wie noch nie!
2026 kehrt die TORTOUR an ihren Ursprungsort zurück!
Schaffhausen ist die Wiege des Ultracycling Events TORTOUR. Hier begann vor 18 Jahren die Geschichte dieses legendären Events.
Auch dieses Jahr werde ich mit Ben Theiler und Roger Zopfi an diesem einmaligen Event teilnehmen.
Am 14. August 2026 um 17:00 Uhr fällt in Schaffhausen der Startschuss. Wir sind voll motiviert, dieses Jahr sogar 6 Runden und 300 Kilometer zu schaffen - nicht nur bei Tageslicht, sondern auch durch die Nacht. Lasst uns gemeinsam zeigen, dass wir eine starke Gemeinschaft sind!
Hier geht es zu unserer Spendenseite Reto & Ben with Friends - summits4HOPE
Ganz herzlichen Dank für deine wertvolle Unterstützung!
Schaffhausen ist die Wiege des Ultracycling Events TORTOUR. Hier begann vor 18 Jahren die Geschichte dieses legendären Events.
Auch dieses Jahr werde ich mit Ben Theiler und Roger Zopfi an diesem einmaligen Event teilnehmen.
Am 14. August 2026 um 17:00 Uhr fällt in Schaffhausen der Startschuss. Wir sind voll motiviert, dieses Jahr sogar 6 Runden und 300 Kilometer zu schaffen - nicht nur bei Tageslicht, sondern auch durch die Nacht. Lasst uns gemeinsam zeigen, dass wir eine starke Gemeinschaft sind!
Hier geht es zu unserer Spendenseite Reto & Ben with Friends - summits4HOPE
Ganz herzlichen Dank für deine wertvolle Unterstützung!
Wilhelms Saisonauftakt am 9. Mai
Ein wunderschöner Frühlingstag wurde uns für diese Ausfahrt geschenkt. Willhelm plante, uns von Rapperswil hoch zum Klöntalersee zu führen. Reto, Roger und ich starteten schon in Thalwil zusammen, um über Samstagern und Wollerau nach Rapperswil zu radeln. Dort trafen wir auf Willhelm, der von der anderen Zürichseeseite ankam. Nach einem kurzen Kaffeestop ging es dann gemeinsam los. Zuerst entlang des Obersees nach Schmerikon und über das Benkener Becken nach Ziegelbrücke. Durch die Seitenstrassen von Ober-, Niederurnen und Näfels gelangten wir ins Glarnerland. Der Veloweg entlang der Linth ist landschaftlich äusserst reizvoll. In Glarus begann der Aufstieg zur Schwammhöchi, der etwa 700 Höhenmeter betrug. Eine wunderschöne, wenig befahrene Strasse mit einer konstanten Steigung von etwa 10 % führte uns zum Bergrestaurant und der wohlverdienten Pause. Eine wahnsinnige Aussicht auf den 250 m unter uns liegenden Klöntalersee krönte zudem diesen Anstieg. Den Weg zurück nach Netstal fuhren wir über die übliche Strasse, die teilweise recht steil war. Durch die Linthebene vorbei an Bilten, Reichenburg und Siebnen erreichten wir wieder den Zürichsee bei Pfäffikon. Wir blieben bis Thalwil an der Seestrasse und schlossen unsere erste VCA Ausfahrt in diesem Jahr bei einem herrlichen Panaché ab. Es war definitiv eine der längeren Ausfahrten, die ich dieses Jahr bisher gemacht habe. Auf meinem Tacho standen zum Schluss 146 km und 1350 Höhenmeter.
Robert
Ein wunderschöner Frühlingstag wurde uns für diese Ausfahrt geschenkt. Willhelm plante, uns von Rapperswil hoch zum Klöntalersee zu führen. Reto, Roger und ich starteten schon in Thalwil zusammen, um über Samstagern und Wollerau nach Rapperswil zu radeln. Dort trafen wir auf Willhelm, der von der anderen Zürichseeseite ankam. Nach einem kurzen Kaffeestop ging es dann gemeinsam los. Zuerst entlang des Obersees nach Schmerikon und über das Benkener Becken nach Ziegelbrücke. Durch die Seitenstrassen von Ober-, Niederurnen und Näfels gelangten wir ins Glarnerland. Der Veloweg entlang der Linth ist landschaftlich äusserst reizvoll. In Glarus begann der Aufstieg zur Schwammhöchi, der etwa 700 Höhenmeter betrug. Eine wunderschöne, wenig befahrene Strasse mit einer konstanten Steigung von etwa 10 % führte uns zum Bergrestaurant und der wohlverdienten Pause. Eine wahnsinnige Aussicht auf den 250 m unter uns liegenden Klöntalersee krönte zudem diesen Anstieg. Den Weg zurück nach Netstal fuhren wir über die übliche Strasse, die teilweise recht steil war. Durch die Linthebene vorbei an Bilten, Reichenburg und Siebnen erreichten wir wieder den Zürichsee bei Pfäffikon. Wir blieben bis Thalwil an der Seestrasse und schlossen unsere erste VCA Ausfahrt in diesem Jahr bei einem herrlichen Panaché ab. Es war definitiv eine der längeren Ausfahrten, die ich dieses Jahr bisher gemacht habe. Auf meinem Tacho standen zum Schluss 146 km und 1350 Höhenmeter.
Robert
Nussgipfeltour 2026
Teilnehmer: Robert, Reto, Alex, Bruno, Hans, Ursi und Vreni!
«Alles hat einmal ein Ende» von Hans Binzegger
Am 18. Juli war es wieder einmal so weit. Vreni und ich durften zur obligaten Sommertour einladen. Aus gesundheitlichen Gründen konnte ich an der Tour nicht teilnehmen. So übernahm ich das Vorbereiten der Verpflegung nach der Tour. Ausser den Nussgipfel, die Vreni mit viel Liebe vorbereitet hat.
Im Gegensatz zu früher war ein kleines Grüppchen unterwegs. Die Tour wurde von Bruno quer durch das «Säuliamt» geführt. Selbstverständlich darauf bedacht, alle wieder sicher zurück in den «Sagirain» zu führen. Vielen Dank lieber Bruno!
Über 20 Jahre gehörte die Nussgipfeltour zum Sommerprogramm des VCA. Ursprünglich war es eine normale geführte Tour. Marcel Hischier, der die Nussgipfel von Vreni über alles liebte, benannte sie immer mit «Binzis Nussgipfeltour». Die Tour konnte manchmal in zwei Gruppen «Cappuccino» und
«Espresso», geführt werden.
So möchte ich in einer gerafften Zeitreise, den Wandel und die Veränderungen in dieser Epoche beschreiben. Früher war halt alles anders, ob besser, das weiss ich nicht; Man durfte noch «Mohrenkopf» sagen, niemand sprach vom «Klimawandel», eine gendergerechte Schreibweise war uns fremd, die Kinder spielten noch «Indianerlis» oder den «Schwarzen Peter», man durfte sich frei äussern, ohne zu überlegen, ob die Aussage rassistisch ist, am Fussgängerstreifen gab man ein freundliches Handzeichen und lächelte sich zu, man nahm Rücksicht und sagte uns gegenseitig ganz
einfach «Grüezi»», unsere Frauen gaben uns am Samstag die Freiheit mit dem VCA unterwegs zu sein. Es war für uns so einfach und schön!
Heute ist alles genau reguliert, wer hat Vortritt, wer darf was machen und wehe man verhält sich nicht korrekt, da wird man gebüsst und riskiert ein Strafverfahren. Trotzdem kommt mir manchmal alles so rücksichtlos und egoistisch vor, mit Nulltoleranz gegenüber den Mitmenschen. Da war doch
das freundliche Handzeichen mit einem Lächeln die bessere Lösung,
Auch der VCA wurde vom Wandel nicht verschont. Die Kommunikation funktionierte auf persönlicher Basis, Natel war ein Fremdwort, die Anmeldungen einer Tour liefen über den Organisator, ab Freitag konnte man sich auf der Combox orientieren, da kam die sympathische Stimme vom legendärem
«Samichlaus»: Hoi zäme da isch de VC Adliswil, mir träffed eus………..etc.
Heute ist es scheinbar einfacher, alles läuft über den WhatsApp-Chats. Man kann sich kurzfristig An- oder Abmelden, diese Freiheit ist für die Organisatoren auch mühsam. Mir kommt es so vor, die Freizeit wird nach Lust und Laune geplant.
Auch materialmässig erfuhren wir unglaublichen Fortschritt. Die gewichtigen Stahlesel mit Rahmenschaltung und max. 12 Gängen waren unser Stolz. Da hiess es noch Collé auf kitten. Vergessen wir nicht die Riemli-Pedalen, die man vor Stoppstrassen und Verkehrsampeln zwingend lösen mussten. Wenn nicht, dann landete man bestimmt auf dem Boden und erntete das Gelächter der lieben Kollegen. Die Riemli-Pedale wie wir sie benutzten, wurde 1947 von Alfredo Binda erfunden. Erst 1984 wurde sie durch die Klickbindung abgelöst.
Heute fährt man Hightech-Maschinen aus Carbon, super leicht, mit über 20 Schaltmöglichkeiten, selbstverständlich elektronisch gesteuert, dazu Scheibenbremsen und anderen Details. Neue Produkte und Materialien kamen auf den Markt, nur die klassischen Marken, wie Colnago, Bianchi,
Pinarello, Shimano etc. haben den Wandel mit gemacht.
Zusätzlich kamen die E- Bike auf den Markt. Selbstverständlich war dieses Fortbewegungsmittel ein rotes Tuch für uns Rennvelofahrer. Velofahren mit Motor, ohne «Aerodynamische-Haltung» durch die Gegend zu fahren, das ist doch gegen die Würde jedes stolzen «Gümmelers». Es war jedoch so
deprimierend, wenn man plötzlich von Hausfrauen mit dem «Postikörbli» auf dem Gepäckträger überholt wurde. Heute bin ich wie viele andere so happy, wenn ich mit dem «Turbo» locker und lächelnd Steigungen mit dem E-Bike bezwingen kann. Ich habe mich mit dieser «Teufelserfindung» versöhnt.
Auch die Bekleidung mit den Baumwoll-Trikot und Rennhosen mit echtem Wildleder sind in bester Erinnerung. Besonders wenn man nach einem intensiven Regenguss ein paar Kilo schwerer war. Das Wildleder musste nach dem Waschen mit «Nivea» wieder geschmeidig gemacht werden. Der
«Allerwerteste» war uns jedes Mal dankbar. Zum Glück kamen die schönen feinen Trikot und Rennhosen, super Unterwäsche und Regenjacken auf
den Markt. Angeschrieben wie Profis fuhren wir stolz durch die Gegend. Vergessen wir die VCA-Trikots nicht. Die immer mit viel Liebe und Kreativität entworfen wurden. Wie ich weiss, war die Farbgestaltung und Eleganz ein Grund für heftige Diskussionen. Noch heute tragen wir diese Trikot
mit Stolz, sie sind immer noch das Markenzeichen des VCA. Auch das Velochäppi wurde durch den Helm abgelöst. Wir schützten endlich auch unseren Kopf.
In unserer Gesellschaft, haben sich die Einstellungen und Erwartungen verändert. Die digitalen Plattformen und Netzwerke mit Facebook und Tik Tok, unterstützt durch KI, erlauben uns interaktive Inhalte zu erstellen, zu teilen oder zu diskutieren. Ich ,mit Jahrgang 1942, habe da meine liebe Mühe.
So viele Missverständnisse, böse Worte mit Unwahrheiten werden in die Welt gesetzt. Man weiss nicht mehr was und wem wir glauben dürfen. Da kommt mir wieder unser Samiklaus in den Sinn: »S`füfi la grad si und e`nand zue lose und versueche di anderi Meinig z`vestah»! hat er uns immer wieder gesagt. Das war früher bestimmt besser, man diskutierte auf Augenhöhe miteinander und klärte Probleme mit offenen und ehrlichen Aussagen.
Vergessen wir nicht die viele «Freiwilligen-Arbeit» die im VCA geleistet wurde, unsere Präsidenten, der ganze Vorstand mit den Mitgliedern standen für einen funktionierenden Verein ein. Dazu nenne ich bewusst keine Namen, bestimmt würde ich einen Vergessen. All das übertrug sich positiv auf das Vereinsleben. Wie der VCA, haben viele Vereine Bestandes sorgen. Die heutige Gesellschaft lässt das Vereinsleben einfach nicht mehr zu. Wir leiden unter Überbeanspruchung unserer Lebensweise. Immer ist etwas los. Totzt mehr Freizeit haben wir immer weniger Zeit. Hobbys sind zum Stress geworden. Man hat kein Herz mehr für sein Umfeld und ist nur noch auf sich selbst konzentriert. Wir haben verlernt zu verzeihen, wir gestalten eine Welt von Habgier und Masslosigkeit. Darum sind wir vermutlich nicht mehr Vereinstauglich! Die Mahnworte unseres Samiklaus sind vergessen. Es wäre an der Zeit, wieder an den lieben Samiklaus zu glauben.
Einige VCAl-er sind leider nicht mehr unter uns, wir haben sie vergessen. Es sollte uns bewusst sein, so ist das Leben, alles hat ein Ende und das ist gut so. Tun wir gutes so lange wir leben, später ist es nicht mehr möglich.
Der Samiklaus würde sagen: «Tschau zäme, da isch de Samiklaus vom VC Adliswil, gömmer nach de Zyt, Nussgipfeltour isch halt verbi! Tüend de Vorstand unterstütze, denn nur so cha de VCA witer bestah. Blibed positiv und freuet eus uf e neui Zyt.
Teilnehmer: Robert, Reto, Alex, Bruno, Hans, Ursi und Vreni!
«Alles hat einmal ein Ende» von Hans Binzegger
Am 18. Juli war es wieder einmal so weit. Vreni und ich durften zur obligaten Sommertour einladen. Aus gesundheitlichen Gründen konnte ich an der Tour nicht teilnehmen. So übernahm ich das Vorbereiten der Verpflegung nach der Tour. Ausser den Nussgipfel, die Vreni mit viel Liebe vorbereitet hat.
Im Gegensatz zu früher war ein kleines Grüppchen unterwegs. Die Tour wurde von Bruno quer durch das «Säuliamt» geführt. Selbstverständlich darauf bedacht, alle wieder sicher zurück in den «Sagirain» zu führen. Vielen Dank lieber Bruno!
Über 20 Jahre gehörte die Nussgipfeltour zum Sommerprogramm des VCA. Ursprünglich war es eine normale geführte Tour. Marcel Hischier, der die Nussgipfel von Vreni über alles liebte, benannte sie immer mit «Binzis Nussgipfeltour». Die Tour konnte manchmal in zwei Gruppen «Cappuccino» und
«Espresso», geführt werden.
So möchte ich in einer gerafften Zeitreise, den Wandel und die Veränderungen in dieser Epoche beschreiben. Früher war halt alles anders, ob besser, das weiss ich nicht; Man durfte noch «Mohrenkopf» sagen, niemand sprach vom «Klimawandel», eine gendergerechte Schreibweise war uns fremd, die Kinder spielten noch «Indianerlis» oder den «Schwarzen Peter», man durfte sich frei äussern, ohne zu überlegen, ob die Aussage rassistisch ist, am Fussgängerstreifen gab man ein freundliches Handzeichen und lächelte sich zu, man nahm Rücksicht und sagte uns gegenseitig ganz
einfach «Grüezi»», unsere Frauen gaben uns am Samstag die Freiheit mit dem VCA unterwegs zu sein. Es war für uns so einfach und schön!
Heute ist alles genau reguliert, wer hat Vortritt, wer darf was machen und wehe man verhält sich nicht korrekt, da wird man gebüsst und riskiert ein Strafverfahren. Trotzdem kommt mir manchmal alles so rücksichtlos und egoistisch vor, mit Nulltoleranz gegenüber den Mitmenschen. Da war doch
das freundliche Handzeichen mit einem Lächeln die bessere Lösung,
Auch der VCA wurde vom Wandel nicht verschont. Die Kommunikation funktionierte auf persönlicher Basis, Natel war ein Fremdwort, die Anmeldungen einer Tour liefen über den Organisator, ab Freitag konnte man sich auf der Combox orientieren, da kam die sympathische Stimme vom legendärem
«Samichlaus»: Hoi zäme da isch de VC Adliswil, mir träffed eus………..etc.
Heute ist es scheinbar einfacher, alles läuft über den WhatsApp-Chats. Man kann sich kurzfristig An- oder Abmelden, diese Freiheit ist für die Organisatoren auch mühsam. Mir kommt es so vor, die Freizeit wird nach Lust und Laune geplant.
Auch materialmässig erfuhren wir unglaublichen Fortschritt. Die gewichtigen Stahlesel mit Rahmenschaltung und max. 12 Gängen waren unser Stolz. Da hiess es noch Collé auf kitten. Vergessen wir nicht die Riemli-Pedalen, die man vor Stoppstrassen und Verkehrsampeln zwingend lösen mussten. Wenn nicht, dann landete man bestimmt auf dem Boden und erntete das Gelächter der lieben Kollegen. Die Riemli-Pedale wie wir sie benutzten, wurde 1947 von Alfredo Binda erfunden. Erst 1984 wurde sie durch die Klickbindung abgelöst.
Heute fährt man Hightech-Maschinen aus Carbon, super leicht, mit über 20 Schaltmöglichkeiten, selbstverständlich elektronisch gesteuert, dazu Scheibenbremsen und anderen Details. Neue Produkte und Materialien kamen auf den Markt, nur die klassischen Marken, wie Colnago, Bianchi,
Pinarello, Shimano etc. haben den Wandel mit gemacht.
Zusätzlich kamen die E- Bike auf den Markt. Selbstverständlich war dieses Fortbewegungsmittel ein rotes Tuch für uns Rennvelofahrer. Velofahren mit Motor, ohne «Aerodynamische-Haltung» durch die Gegend zu fahren, das ist doch gegen die Würde jedes stolzen «Gümmelers». Es war jedoch so
deprimierend, wenn man plötzlich von Hausfrauen mit dem «Postikörbli» auf dem Gepäckträger überholt wurde. Heute bin ich wie viele andere so happy, wenn ich mit dem «Turbo» locker und lächelnd Steigungen mit dem E-Bike bezwingen kann. Ich habe mich mit dieser «Teufelserfindung» versöhnt.
Auch die Bekleidung mit den Baumwoll-Trikot und Rennhosen mit echtem Wildleder sind in bester Erinnerung. Besonders wenn man nach einem intensiven Regenguss ein paar Kilo schwerer war. Das Wildleder musste nach dem Waschen mit «Nivea» wieder geschmeidig gemacht werden. Der
«Allerwerteste» war uns jedes Mal dankbar. Zum Glück kamen die schönen feinen Trikot und Rennhosen, super Unterwäsche und Regenjacken auf
den Markt. Angeschrieben wie Profis fuhren wir stolz durch die Gegend. Vergessen wir die VCA-Trikots nicht. Die immer mit viel Liebe und Kreativität entworfen wurden. Wie ich weiss, war die Farbgestaltung und Eleganz ein Grund für heftige Diskussionen. Noch heute tragen wir diese Trikot
mit Stolz, sie sind immer noch das Markenzeichen des VCA. Auch das Velochäppi wurde durch den Helm abgelöst. Wir schützten endlich auch unseren Kopf.
In unserer Gesellschaft, haben sich die Einstellungen und Erwartungen verändert. Die digitalen Plattformen und Netzwerke mit Facebook und Tik Tok, unterstützt durch KI, erlauben uns interaktive Inhalte zu erstellen, zu teilen oder zu diskutieren. Ich ,mit Jahrgang 1942, habe da meine liebe Mühe.
So viele Missverständnisse, böse Worte mit Unwahrheiten werden in die Welt gesetzt. Man weiss nicht mehr was und wem wir glauben dürfen. Da kommt mir wieder unser Samiklaus in den Sinn: »S`füfi la grad si und e`nand zue lose und versueche di anderi Meinig z`vestah»! hat er uns immer wieder gesagt. Das war früher bestimmt besser, man diskutierte auf Augenhöhe miteinander und klärte Probleme mit offenen und ehrlichen Aussagen.
Vergessen wir nicht die viele «Freiwilligen-Arbeit» die im VCA geleistet wurde, unsere Präsidenten, der ganze Vorstand mit den Mitgliedern standen für einen funktionierenden Verein ein. Dazu nenne ich bewusst keine Namen, bestimmt würde ich einen Vergessen. All das übertrug sich positiv auf das Vereinsleben. Wie der VCA, haben viele Vereine Bestandes sorgen. Die heutige Gesellschaft lässt das Vereinsleben einfach nicht mehr zu. Wir leiden unter Überbeanspruchung unserer Lebensweise. Immer ist etwas los. Totzt mehr Freizeit haben wir immer weniger Zeit. Hobbys sind zum Stress geworden. Man hat kein Herz mehr für sein Umfeld und ist nur noch auf sich selbst konzentriert. Wir haben verlernt zu verzeihen, wir gestalten eine Welt von Habgier und Masslosigkeit. Darum sind wir vermutlich nicht mehr Vereinstauglich! Die Mahnworte unseres Samiklaus sind vergessen. Es wäre an der Zeit, wieder an den lieben Samiklaus zu glauben.
Einige VCAl-er sind leider nicht mehr unter uns, wir haben sie vergessen. Es sollte uns bewusst sein, so ist das Leben, alles hat ein Ende und das ist gut so. Tun wir gutes so lange wir leben, später ist es nicht mehr möglich.
Der Samiklaus würde sagen: «Tschau zäme, da isch de Samiklaus vom VC Adliswil, gömmer nach de Zyt, Nussgipfeltour isch halt verbi! Tüend de Vorstand unterstütze, denn nur so cha de VCA witer bestah. Blibed positiv und freuet eus uf e neui Zyt.











